Club Milljöh

Club Milljöh

Eine Neumarkter Kultadresse öffnet nach fünfzehnjähriger Abstinenz wieder ihre Pforten: Am 29. Oktober kehrt das „Milljöh“ in der Hans-Dehn-Straße 8 wieder ins Nachtleben der Jurastadt zurück. Dabei bleibt die Discothek quasi in Familienhand. Der Vater des künftigen Betreibers Frank Brandl hatte die legendäre Disco einst 1981 gegründet und bis 1996 betrieben. Brandl erinnert sich noch gut an die Zeit als er hinter dem Tresen stand und das Geschäft von der Pike auf von seinem Vater lernte. Der nach dem Werk des Berliner Schriftstellers Heinrich Rudolf Zille „Mein Milljöh“ benannte Club erschien damals im Stil der Jugendstilzeit der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Seit damals hat sich Vieles verändert und so will Brandl an die guten Zeiten anknüpfen, bringt dabei aber ein ganz neues Flair in die Neumarkter Kultdisco. Daher hat der dem „Milljöh“ einen ganz neuen Anstrich verpasst und holt den Club damit ins neue Jahrtausend. Ein moderner Clubbereich zum Abtanzen und Feiern bildet dabei das Herzstück der Disco. Beeindruckende Lichteffekte in zeitgemäßen Farben und ein weitläufiger Tanzbereich sorgen hier für gute Stimmung und Partylaune. Doch auch nach der Party muss niemand nach Hause gehen. Ein gemütlicher Cafébereich lädt zum Entspannen und Genießen ein. Wer es etwas ruhiger angehen will, ist hier richtig aufgehoben. Falls die Party etwas persönlicher wird oder nur geladene Gäste mit von der Partie sein sollen, kann man diesen Bereich auch für die private Feier mieten.

Brandl setzt im „Milljöh“ bewusst auf keine feste Zielgruppe, sondern bietet für jede Altersgruppe das Richtige an. „Mir schwebt vor, dass sowohl die Jugend als auch ihre Eltern bei uns ihren Spaß haben“, erklärt der Neumarkter sein Konzept. Da die verschiedenen Altersgruppen aber unterschiedliche Bedürfnisse haben, setzt man auf Motto-Parties. Jeden ersten Samstag im Monat können die einstigen Besucher des alten Milljöh nun im neuen Club bei der Ü-30-Party wieder gemeinsam feiern. Die junge Generation ab 16 Jahre kommt bei „Haserlparties“ auf ihre Kosten und für alle ab 18 Jahre gibt es klassische Clubabende. Nach einem anstrengenden Schultag oder zur Abi-Feier – sowohl FOS/BOS-Parties oder auch die nächste Kollegstufenfeier finden im „Milljöh“ einen optimalen Platz zum Feiern. Das Konzept ergänzen Mottoabende wie „Musik der 90er“ oder spezielle Elektroevents. „Wir stimmen unser Konzept immer auf die jeweilige Zielgruppe des Abends ab und bieten damit allen Altersschichten für alle Geschmacksrichtungen einen abwechslungsreichen Abend“, sagt Brandl. Tatsächlich hat der Neumarkter Gastronom an alle gedacht und so gibt es neben Musik vom DJ-Pult auch Abende mit Live-Musik. Den Auftakt dazu macht die angesagte Band „Die Union“ mit feinstem Cover-Rock am Eröffnungsabend im Rahmen des Kneipenfestivals. Jeder Donnerstag ist dagegen mit der Ladies-Night für das weibliche Publikum reserviert und zur „Bei-Uns-Party“ sind vor allem die Nutzer des sozialen Netzwerkes eingeladen.

Auch beim Getränkeangebot bleibt kein Wunsch offen. Ob Lammsbräu, Glossner, Winkler oder Gutmann für die Freunde der lokalen Brauereien oder Salitos und Becks in allen Varianten für die internationalen Trinker – jeder findet etwas für seinen Durst. Das umfangreiche Angebot ergänzen fruchtige Cocktails oder feine Longdrinks. Selbstverständlich ist auch an die Raucher gedacht. Sie müssen nicht vor der Disco in der Kälte zusammenkauern, sondern haben einen eigenen abgetrennten und überdachten Bereich am Discogelände. „In vielen Lokalen müssen die Raucher vor die Tür. Das bedeutet lästiges Vorzeigen des Stempels bei der Rückkehr oder nerviges Warten am Eingang. Das wollen wir unseren Gästen bewusst nicht zumuten“, sagt Brandl. Jeder kennt dagegen ein weiteres Problem eines langen Diskoabends. Wo jetzt noch einen Snack herbekommen oder einen Kaugummi nach der letzten Zigarette? Auch hieran ist in Zukunft im „Milljöh“ gedacht. Brandl plant dazu einen Kiosk, der im Eingangsbereich der Disco diverse Party-Utensilien den ganzen Abend bereithält. Ein Kaffee oder Gummibärchen zwischendurch – im „Milljöh“ kein Problem.

Von der gastronomischen Erfahrung des Betreibers profitieren die Gäste übrigens doppelt. Neben dem „Milljöh“ gehört Frank Brandl auch das „Coyote“ im Untergeschoss des Gebäudekomplexes in der Hans-Dehn-Straße 8. „Einmal zahlen, zweimal feiern“ lautet damit das Motto für einen gelungen Partyabend im neuen „Milljöh“.

Homepage: https://www.facebook.com/Milljoeh.Neumarkt/

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