TUI Feuerwerk der Turnkunst 2014 – Esperanto

Am 11.01.2014 ab 16:00




TUI Feuerwerk der Turnkunst 2014 – Esperanto

„Esperanto“ – eine Welt aus vielen (Turn-)Welten
Exotik, gegensätzliche künstlerische Bewegungsformen, atemberaubend außergewöhnliche Artistik und zahlreiche Sinnbilder – all das sind Elemente, mit denen die „Esperanto“ Tournee 2014 zum aufregendsten TUI Feuerwerk der Turnkunst aller Zeiten werden soll. Vom 28. Dezember 2013 bis zum 25. Januar 2014 werden die Ensemble-Mitglieder aus aller Welt mit außergewöhnlichen und zum Teil nie gesehenen Darbietungen ein Bild zeichnen, das die Macher der Show als Plädoyer für Völkerverständigung mit dem Stilmittel unterschiedlicher (Körper-)Sprachen verstanden wissen wollen.
Dabei sind es nicht nur die ungewöhnlichen, spektakulären und extravaganten Showpunkte, die das Publikum atemlos machen werden. Es ist auch das Bekannte, das komplett neu arrangiert und zu einer eindrucksvollen künstlerisch-sportlichen Komposition zusammengesetzt wird. „Wir wollen die Geschichte von Esperanto mit seinen weltweit unterschiedlichen kulturellen und sportlich höchst beeindruckenden Aspekten erzählen“, sagt Produktionsleiter Wolfram Wehr-Reinhold. Damit das gelingt, werden Künstler, Akrobaten und Artisten aus aller Welt Teil des Ensembles sein. Sei es die New Power Generation aus Oldenburg, die vielen „Feuerwerk“-Fans als eine der besten turnerischen Showgruppen Deutschlands bekannt ist und die mit ihrer „Zebralution“-Show einen Hauch von Afrika in die Veranstaltungs-Arenen bringen oder der indische Turner Narendra Gade, der am „Indian Pole“ Waghalsiges, Kurioses und Extravagantes präsentiert. Mallakhamp heißt ein turnerischer Mehrkampf, der sich in Indien höchster Popularität erfreut und große Tradition hat. Narendra Gade vom HVPM Mandal Sports Institute in Amravati ist derzeit der beste Mallakhamp-Turner und wird erstmals in Deutschland mit dieser hierzulande völlig unbekannten Form des Turnens zu sehen sein. Kraftvoll, rasant, spektakulär aber irgendwie auch ein bisschen exotisch wird der Inder an diesem ungewöhnlichen Turngerät für „verwundertes Augenreiben“ bei den Besuchern sorgen.
Auch werden die Zuschauer mit den Vorstellungen, Träumen und Wünschen der Kinder konfrontiert. Sie tauchen in den unterschiedlichsten Facetten in der Show auf – anfangs fröhlich und lustig mit Zauberhut und Seifenblasen, später mit großartiger Akrobatik gewähren sie einen Einblick in ihre Kinderwelt. Sie gehen auf eine Reise durch verschiedene Länder und zeigen diese aus ihrer ganz eigenen Perspektive. „Es geht ihnen dabei um den Wunsch, eine Sprache zu sprechen, es geht aber auch um Einsamkeit und Sehnsucht“, verrät Regisseurin Heidi Aguilar. Bildlich und musikalisch treten die Kinder immer wieder in den Vordergrund. Circolombia erwecken die Welt der Straßenkinder aus den Slums von Cali/Kolumbien in einer rasanten Schleuderbrett Nummer zum Leben, während die junge Ukrainerin Viktoria Gnatiuk die Zuschauer in das bunte und sehr kreative Treiben eines Kinderzimmers versetzt. Aus dem Spiel mit unterschiedlichen Materialien heraus entsteht ein wackliger Turm aus kunterbunten Bauklötzen, auf dem Viktoria sich auf Händen stehend in die Luft schraubt. „Auch im Titelsong ist im Gesang eines Kinderchors der sehnliche Wunsch nach Harmonie und Frieden in der Welt formuliert“, sagt Aguilar und unterstreicht damit, dass die Show auch eine Botschaft vermitteln will.
 

Beginn: 17:00 Uhr
Einlass: ca. 16:00 Uhr