Würzburger Kickers: Woran fehlte es in der Rückrunde?

Der Absturz der Würzburger Kickers in der Rückrunde wirkte auf viele Fans wie ein schlechter Traum. Konnte die Hollersbach-Elf sich im Unterhaus in dem ersten Durchgang äußerst ansprechend präsentieren, folgte in der Rückrunde das kontinuierliche Abrutschen bis in den Tabellenkeller - wie im freien Fall neigte sich die Elf im Laufe der Saison immer weiter dem Tabellenkeller zu und ließ sich nicht mehr retten. Letztendlich war der direkte Abstieg in die 3. Liga im Jahr nach dem Aufstieg die Quittung für die Würzburger, die in der Rückrunde kaum Punkte sammeln konnten. Doch woran mangelte es der Elf in der Rückrunde?

Am letzten Spieltag mussten die Würzburger Kickers noch einmal zittern. Letztendlich war nach einer 1:4-Niederlage gegen Stuttgart klar, dass man sich zum Ende der Saison noch auf einen direkten Abstiegsplatz manövriert hatte. Nur sieben Punkte holte Würzburg in der Rückrunde und damit sogar weniger als der Karlsruher SC, der als erster Absteiger feststand. Keinen einzigen Sieg konnten die Würzburger im zweiten Durchgang feiern, die Punkte stammten aus sieben Remis in der zweiten Serie, in der die Würzburger bei zehn eigenen Treffern 26 Gegentore kassierten.

Die Hinrunde schlossen die Würzburger Kickers auf dem sechsten Platz ab Zum Vergleich: In der Hinrunde waren die Würzburger Kickers auf dem sechsten Platz der Tabelle, bei sieben Siegen und sechs Remis und nur vier Niederlagen in diesem Zeitraum war nach der Winterpause sogar ein direkter Aufstieg in die Bundesliga möglich gewesen - nur einen Punkt weniger als Union Berlin hatte die Hollersbach-Elf nach den ersten 17 Spieltagen. Doch an diese Erfolgsserie konnte die Mannschaft schlichtweg nicht mehr anknüpfen und blieb im Jahr 2017 ohne einzigen Sieg - als einziges Team im Unterhaus.

Rauch auf dem Fußballplatz

Umstrukturierung im Kader


Von zehn Spielern hat sich Würzburg bereits getrennt, die Verträge sind für die 3. Liga nicht mehr gültig. Ein großer Umbruch im Kader steht dementsprechend an. Auch der Torwart Robert Wuknikowski hat nach einer Verletzung seine aktive Karriere als Sportler zum Ende der vergangenen Saison beendet, wird als Torwarttrainer dem Verein aber erhalten bleiben. 

Der Absteiger hat unter anderem den Abwehrspieler Maximilian Ahlschwede von Hansa Rostock vertraglich verpflichtet. Auch Jannis Nikolaou von Rot-Weiß Essen sowie den Mittelfeldspieler Florian Kohls (zuvor bei Hertha BSC) konnte Würzburg bereits verpflichten. Auch Dennis Mast von Arminia Bielefeld konnte man nach Würzburg lotsen, der Offensivspieler erhält ebenfalls einen Zweijahrs-Vertrag und soll in der kommenden Spielzeit die Mannschaft unterstützen.

Nach dem Abstieg in die 3. Liga werden die Würzburger Kickers auch in diesem Wettbewerb viele Herausforderungen erleben und vielleicht klappt es ja mit dem erneuten Aufstieg in das Unterhaus. Wie sich die Mannschaft nun nach den Abstieg und mit einigen Zu- und Abgängen behaupten kann, das wird man ab dem Spätsommer verfolgen können, wenn die Fußballsaison mit der ersten Runde des DFB-Pokals beginnt. In diesem Wettbewerb wird Würzburg gegen Werder Bremen antreten und wer sich über die Quoten zu diesem Ereignis informieren will, der sollte www.wettpro.com besuchen.

Der Torwart beobachtet das Spiel