Welcher Faschingstyp bist du?

Wir schmeißen uns in die verrücktesten Klamotten und bemalen uns das Gesicht. Franken HELAU! Es ist Fasching. Wir haben uns mal die Kostüme genau angeschaut und festgestellt, dass es unterschiedliche Typen gibt. Ob optischer Amoklauf oder eher dezent. Erkennt ihr euch oder eure Freunde in den folgenden Typen wieder?

 

Typ1: Der Kreative und Ausgefallene


Dem kreativ-ausgefallenen Typen ist eigentlich alles egal bis auf eins: Hauptsache einzigartig!  Cowboy und Indianer kommen diesem Typen nicht in die Tüte. Mit ungeahntem Ehrgeiz sucht er quasi schon im Dezember nach DER einen Idee,die den Fasching revolutioniert. Noch die dagewesen. Selbst genäht. Aus Asien importiert. Nichts ist dem kreativen zu aufwändig. Ob als Zahnbürste, Discokugel mit 25.000 selbst verklebten Pailletten oder von oben bis unten als Kunstwerk bemalt – kein Outfit ist zu schrill. Wohl fühlt er sich dabei immer. Ihm ist egal ob das Kostüm vorteilhaft ist oder dem Teint schmeichelt. Der kreativ-ausgefallene ist immer ein Hingucker.


Typ 2: Der Schöne und die Sexbombe


Minirock und Netzstrümpfe? Sowas würde dieser Typ im richtigen Leben natürlich niemals anziehen. Insgeheim wartet der Typ „schön & sexy“ deshalb auf die 5. Jahreszeit, um es klamottentechnisch so richtig krachen zu lassen. Kein Rock ist zu kurz, kein Ausschnitt zu tief und kein Lipgloss zu rot. Und wenn doch jemand lacht: Ist ja Fasching! Bei der Auswahl des Kostüm zählt nur eins: Schau ich gut aus? Auf der Feier ist dieser Typ immer da wo Fotos gemacht werden. Denn nicht umsonst hat man sich ja drei Stunden hergerichtet. Gesehen werden ist das Motto!

 


 

  Typ 3: Der Faschingsmuffel


Fasching ist so gar nicht sein Ding. Feiern tut er trotzdem. Um nicht ganz aus der    Reihe zu fallen, dekoriert sich der Faschingsmuffel mit einer Pseudoverkleidung. Schräge Brille, Hawaii-Kette oder am besten einfach ein paar Herzchen auf die Wangen. Der Faschingsmuffel ist grundsätzlich nicht vorbereitet. Das Kostüm darf nichts kosten und um Gottes Willen bloß nicht aufwändig sein oder gar beim Feiern stören. Ist Verkleidung Pflicht, diskutiert er gerne mit dem Türsteher über den Sinn und Zweck von Kostümen. Er will feiern und nicht vorbereiten.

Fühlt sich in seinen Alltagsklamotten am wohlsten und ist trotzdem insgeheim ziemlich begeistertvon den schrillen Kostümen der anderen.


Typ 4: Der Praktiker


Dieser Typ hat nichts gegen Kostüme. Aber dafür drei Wochen organisieren, drei Stunden schminken und Geld ausgeben? Das kann oder will der Typ „Schnell und einfach“ nicht. Er schmeißt sich lieber in ein altes Kostüm des Bruders oder der Schwester oder kombiniert in Bad Taste Manier ein paar Fehlkäufe mit Modesünden der Eltern. Wie es aussieht ist ihm ziemlich egal. Für ihn ist die Hauptsache: dabei sein. Und wenn gar nichts zur Hand ist, dann wirft er sich einfach ein Betttuch über und gibt das Gespenst. Ist ja immerhin ein echter Klassiker. 


Typ 5: Der Nostalgiker


Fasching ist für den Nostalgiker ein Stück Kindheit. Denn wann war Verkleiden schöner, als damals als Kind?  Prinzessin, Clown oder Indianer. Für ihn ist jede Faschingsveranstaltung eben immer noch ein Kindergeburtstag. Neben den Kinderklassikern geht der Nostalgiker gerne auch als Katze, Ente oder Maus. Tiere waren eben schon immer der Renner. Ob selbst gebastelt oder gekauft ist ihm eigentlich egal. Hauptsache das Gesamtbild passt. Und wenn die alten Kostüme aus Kindertagen noch passen – umso besser!

 

 

 

Typ 6: Der Perfektionist


Geld spielt ihm keine Rolle. Denn ein ordentliches Kostüm, dass muss Hand und Fuß haben. Rechtzeitig vor Fasching trifft man ihn deshalb im Fundus des örtlichen Karneval-Ausstatters. Erkennbar ist er auch an einem eindeutigen Browserverlauf. Stundenlang recherchiert er in Online-Portalen nach den Kostümtrends. Wenn er dann zuschlägt, dann gibt es das volle Programm. Selbst gemacht oder zusammengestöpselt –  das gibt es bei ihm nicht. Dann doch lieber ein Ganzkörperanzug. Aber bitte mit passenden Accessoires.