Was die Regulierung deutscher Casinos für Anbieter bedeutet

Nach längerem hin und her scheint es nun so weit: die Ministerpräsidenten der einzelnen Bundesländer haben einen neuen Glücksspielstaatsvertrag beschlossen. Sofern die Landesparlamente diesen auch noch bestätigen, wird es in Zukunft in ganz Deutschland möglich sein als Alternative zum klassischen Casino die dort angebotenen und darüber hinaus viele weitere Spiele online zu spielen - zum jetzigen Zeitpunkt können Anbieter entsprechende Lizenzen nur in Schleswig-Holstein erhalten. Damit reagiert der Gesetzgeber auch auf die Entwicklungen in anderen Ländern, in denen Casinos schon seit längerem boomen und Jahr für Jahr Milliardenumsätze verzeichnen.
 
Doch im Rahmen der Verhandlungen zum neuen Glücksspielstaatsvertrag wurde auch beschlossen, dass die Anbieter im Gegenzug für die flächendeckende Legalisierung gewisse Auflagen erfüllen müssen. Doch stoßen diese bei den Anbietern auch auf Gegenliebe? Dazu später mehr.
 
Online Casinos treffen den Zeitgeist
Neben klassischen Casinos, in denen man noch physisch am Roulette- oder Poker Tisch oder am einarmigen Banditen sitzt, sind nicht nur in Deutschland Online Casinos seit längerem auf dem Vormarsch. Diese bieten nicht nur eine einfache Möglichkeit in die Welt der etablierten Casino Spiele online von Zuhause aus reinzuschnuppern, sondern auch viele neue Spielkonzepte. So findet man bei Anbietern wie William Hill Casino Spiele im Angebot, die man auch aus “klassischen” Casinos kennt - aber auch neue, eigens für die neuen Möglichkeiten die Online Casinos bieten entwickelte Casinospiele. Kein Wunder also, dass sich die entsprechenden Angebote immer größerer Beliebtheit erfreuen. Da die Gesetzeslage den Anbietern bisher eher Steine in den Weg legte anstatt Möglichkeiten für ein weiteres Wachstum zu schaffen, kommt der neue Glücksspielstaatsvertrag in seiner geplanten Form genau zur rechten Zeit - für die Anbieter jedoch nicht ohne Einschränkungen.
 
Stärkere Regulierung als Ausgleich für flächendeckende Lizenzen
Die Vergabe von Lizenzen für Online Casinos soll in Deutschland in Zukunft nicht ohne zusätzliche Auflagen geschehen. Vor allem präventive Maßnahmen zur Eindämmung von Spielsucht sowie auch allgemeine Maßnahmen zum Jugendschutz stehen dabei im Vordergrund. So soll es zum Beispiel ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Spieler geben - und zwar für alle Anbieter zusammen und nicht etwa pro Anbieter. Auch für die Werbung sollen klare Regeln gelten: so darf im Zeitraum zwischen 6 und 21 Uhr in Zukunft nicht für die Angebote geworben werden. Um die Lizenzierung der Anbieter selbst soll sich in Zukunft eine neue Behörde mit Sitz in Sachsen-Anhalt kümmern.
 
Auch Sportwettenanbieter sind von den neuen Regelungen betroffen. So soll es in Zukunft deutliche Einschränkungen bei Live-Wetten geben oder für einige Sportarten wie Tennis oder Basketball sogar komplett untersagt werden.
 
So reagieren die Anbieter auf die geplanten Neuerungen
Bei den Anbietern kommen die Neuerungen unterm Strich gut an - schließlich bilden sie eine solide Grundlage für all jene Anbieter, die sich im legalen Rahmen auf dem deutschen Markt etablieren wollen. Bisher existieren neben gewissen Grauzonen auch Anbieter, die mehr oder weniger direkt aus der Illegalität heraus agieren beziehungsweise agieren müssen - und dementsprechend zum Beispiel auch keine Steuern zahlen. All dies wird mit den neuen Regelungen der Vergangenheit angehören. Dadurch profitieren auch Bund und Länder von den neuen Regelungen. Denn höhere Umsätze auf Seiten der Casino Anbieter bedeuten auch automatisch höhere Einnahmen für den Staat. So können am Ende alle Seiten mit den neuen Regelungen zufrieden sein - auch wenn es auf Grundlage von Erfahrungswerten noch die ein oder andere Anpassung geben mag.