Vorstellungsgespräch: Mit diesem Outfit holen Sie den Job!

Das Outfit fürs Vorstellungsgespräch will wohlüberlegt sein. Schließlich gelten nicht die gleichen Regeln wie früher. Damals machten Sie mühelos bereits einen guten Eindruck, wenn Sie sich einfach einen Anzug überzogen. Doch der konservative Klassiker ist heutzutage oft etwas zu viel des Guten. Heute muss die Kleidung auf das Unternehmen und auf die Branche abgestimmt sein. Als Banker oder Anwältin ziehen ein hochwertiger Anzug oder ein Kostüm sicher immer noch, doch in der Kreativbranche ist oft etwas Flippiges ein viel größerer Bringer. Wir geben heute deshalb Tipps, mit welchem Outfit Sie die Chancen auf Ihren Traumjob vergrößern.

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Die Wurzeln des Phänomens

Die Technik bringt Umschwung mit sich – nicht nur an der digitalen Front. Da technischer Fortschritt oft von Techies oder liebevoll betitelten Nerds ausgetüftelt wird, hatten viele dieser Firmen ursprünglich den Anspruch, sich gegen die restriktive Kultur großer Unternehmen abzuheben. Das bedeutete konkret: Auch im Kapuzenpulli kann ein Angestellter Höchstleistungen erzeugen. Diese Einstellung hat es in verdünnter Form auch ins HR-Büro geschafft. Im Kapuzenpulli sollten Sie zwar nicht zum Gespräch kommen. Es macht aber Sinn, sich etwas anzuziehen, was gleichzeitig etwas über Ihre Persönlichkeit wie auch über Ihre Arbeitsmoral ausdrückt. Stichwort: business-casual.

Outfits für Frauen

Der Hosenanzug kann im Schrank bleiben – kleiden Sie sich für Ihr Vorstellungsgespräch lieber elegant als erzkonservativ. In einem Kleid mit Blazer machen Sie eine ebenso gute Figur wie in einer Anzughose mit einer Bluse aus Bambus, denn dieses Material ist angenehm weich. Muster sind erlaubt, solange sie nicht zu mädchenhaft sind. Blümchenmuster und dergleichen erwecken im Betrachter nur den Eindruck, Sie seien ein nettes Mädel von nebenan, das es nicht mit den Herausforderungen der Geschäftswelt aufnehmen kann. Besser, Sie verlassen sich auf starke Farben wie tiefgrün, weinrot und dunkelblau und geometrische Muster.

Outfits für Männer

T-Shirt plus Sakko – diese Kombination ist die perfekte Gratwanderung zwischen seriös und leger. Zum Vorstellungsgespräch eignet sich aber höchstens ein Rundhalsshirt und muss auch dann in Kombination mit Anzughose und –jacke getragen werden. Eine schicke Alternative ist ein hochwertiger Pullover – zum Beispiel aus Kaschmir – zu einer Anzughose. Soll es doch das Hemd sein, trägt man am besten darunter ein Unterhemd. Besonders gut eignen sich hierfür Bambus Tanktops Unterhemden Herren, wie auch die Webseite Bamigo.com aufklärt. Sie sind atmungsaktiv und anti-bakteriell und die Herstellung ist noch dazu umweltfreundlich. Etwas weniger konservativ wird ein Look übrigens schnell, wenn Sie einfach die Krawatte weglassen.

Grundsätze für alle Geschlechter

Die Grundregel lautet: Zum Vorstellungsgespräch kleiden Sie sich immer eine Stufe schicker, als sie es für den alltäglichen Job tun würden. Deshalb sollten Sie sich im Vorhinein darüber informieren, wie sich Ihre zukünftigen Kollegen anziehen. Beispielsweise lässt sich dies im Voraus bei einem Telefoninterview klären. Sie können aber auch nach Informationen googlen oder nachlesen, was der branchentypische Dresscode ist. Sobald Sie dann eingestellt sind, wird das Ganze etwas lockerer. Keine Angst, Sie enttäuschen niemanden, wenn Sie ab diesem Zeitpunkt die Garderobe wieder etwas herunterfahren. Schließlich sollen Sie sich bei der Arbeit auch wohlfühlen. Nur übertreiben sollten Sie es eben nicht.

Sie halten einen (Hosen-)Anzug trotz allem für das angemessenste Kleidungsstück? Auf manche Jobs kann das durchaus zutreffen, etwa, wenn Sie sich als Anwalt bewerben. Dann proben Sie besser vor dem großen Auftritt ein paar Mal, wie sie sich in dem Anzug geben und fühlen. Denn schnell wirkt man in einem Anzug steif und unnahbar, und diesen Eindruck wollen Sie Ihrem potentiellen Arbeitgeber auf keinen Fall vermitteln.

Zu guter Letzt noch ein Tipp: Ihre Kleidung sendet ein erstes Signal an den Arbeitgeber, doch im Folgenden geht es an die Substanz. Sie können so gut aussehen, wie sie wollen – wenn Sie bei kritischen Fragen Unwissen beweisen, sind Sie schnell wieder raus. Bereiten Sie sich deshalb ausgiebig inhaltlich vor – das macht auch kleine Fashion-Faux-Pas schnell wieder wett!