Vier Bart-Trends für 2019

Ob kurz, lang, rasiert oder akkurat gestylt - nicht nur was das Kopfhaar angeht, gibt es zahlreiche Trends für Männer. Auch der Bart spielt eine wichtige Rolle. Hier sind vier Bart-Trends, mit denen ihr auf jeder Party eine gute Figur abgebt.

Trend 1: Der Vollbart

Der Vollbart hat sich in den letzten Jahren zum Dauerbrenner entwickelt und liegt auch in diesem Jahr im Trend. Dennoch gilt: Der Bart sollte zum Bartwuchs passen. Wer nur wenig Haarwachstum hat, sollte statt eines ungleichmäßigen Vollbartes lieber einen anderen Schnitt wählen.

Trend 2: Drei- bis Sechstagebart

Zu den Klassikern und beliebtesten Bartfrisuren gehört noch immer der Dreitagebart - circa 37 Prozent der Männer tragen ihn. Er wirkt ein wenig verwegen und kommt daher bei Frauen gut an. Beim Dreitagebart schimmert die Gesichtshaut noch leicht durch und die Haare stehen spitz von der Haut ab. Die Barthaare sind zwischen einem halben und vier Millimeter lang. Die "drei Tage" sind übrigens keine Maßvorgabe, wie sie der Name suggeriert. Schließlich hängt der Bartwuchs von unterschiedlichen Faktoren wie genetischen Voraussetzungen und der Jahreszeit ab. Beim Sechs-Tage-Bart sind die Barthaare mit circa 1,7 Zentimetern etwas länger und müssen regelmäßig getrimmt werden.

Trend 3: Schnurrbart

Die 1980er-Jahre erleben nicht nur in der Mode ihr großes Comeback, sondern auch bei der Gesichtsbehaarung. Konkret heißt das: Der Schnurrbart ist zurück! Für ein optimales Ergebnis kämmen Bartträger die Haare nach unten, sodass sie über der Oberlippe und an den Bartenden getrimmt werden können. Um den Oberlippenbart in Form zu bringen, hilft ein wenig Bartwachs oder Pomade. Wer möchte, kann den Schnauzer sowohl mit glattrasiertem Kinn als auch mit Stoppeln tragen.

Trend 4: Victor-Emanuel-Bart

Ein ausgefallener und neuer Trend für Bartträger ist der sogenannte Victor-Emanuel-Bart, bei dem zwei Bartformen miteinander verbunden werden: der gezwirbelte Schnauzbart und der spitze Ziegenbart. Den Namen verdankt die Gesichtsbehaarung dem König von Italien und Sardinien. König Victor Emanuel II. brachte den eleganten Zwirbelbart unter Adeligen im 19. Jahrhundert in Mode. Insbesondere Männern mit rundlichem Gesicht steht dieser Bart gut, da er für eine markante Gesichtsform sorgt. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass man mit diesem Bart alle Blicke auf sich zieht. Wer nicht gern im Mittelpunkt steht, sollte sich daher lieber für eine andere Bartfrisur entscheiden oder eine Mischform mit Dreitagebart in Betracht ziehen.

Pflege für einen schönen Bart

Ganz gleich, für welchen Bart Mann sich entscheidet: Mit etwas wachsen lassen und gelegentlich trimmen ist es nicht getan, ansonsten wirkt der Bart schnell ungepflegt. Die richtige Pflege ist unabdingbar. Die Konturen an der Halslinie und an den Wangen müssen regelmäßig ausrasiert werden; zudem muss der Bart mit Shampoo gewaschen werden - Wasser alleine genügt zur Pflege nicht. Damit die essenzielle und natürliche Talg-Schutzschicht nicht angegriffen wird, ist ein mildes Haarwaschmittel empfehlenswert. Um Schuppen vorzubeugen, sollten Bartträger außerdem regelmäßig Feuchtigkeitspflege auftragen. Bartöle oder Pomaden sorgen abschließend für den perfekten Look.


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