So verlief die Spielzeit für den 1. FC Nürnberg

Rückblick
 

Die Enttäuschung war groß, als sich der 1. FC Nürnberg in der Relegation nicht gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt durchsetzen konnte und somit nicht in die erste Liga aufsteigen konnte. Doch viele Fans werden sich zum Ende der vergangenen Saison erhofft haben, dass die Nürnberger ihren Spirit aus der vergangenen Saison auch in die aktuelle Spielzeit mitnehmen würden - dass man beispielsweise weiterhin eine absolute Heimmacht wäre und auch bei einem Rückstand immer noch die Partien drehen würde. Es kam anders als erwartet. Nachdem der bisherige Trainer René Weiler zum RSC Anderlecht wechselte, stand der Club mitten in der Sommervorbereitung auf einmal ohne Coach da. Man verpflichtete Alois Schwartz vom SV Sandhausen - und startete wenig erfolgreich in die Saison.


Nürnberg kam nie über den achten Rang hinaus

Zum Auftakt erzielte man gegen den Aufsteiger Dynamo Dresden ein 1:1 - so weit zu gut, doch als man nach dem dritten Spieltag noch auf keinen Sieg zurückblicken konnte und dann auch noch eine 1:6-Klatsche von Eintracht Braunschweig kassierte, wähnten sich die ersten bereits in einem schlechten Traum. Ausgerechnet mit einer 1:2-Niederlage gegen den Erzrivalen aus Fürth stürzte man dann auf den letzten Tabellenplatz ab. Eine solche schlechte Platzierung hat man im Laufe der Saison allerdings nicht mehr erhalten. Zum siebten Spieltag siegte die Schwarz-Elf dann endlich in der Liga - mit einem 3:1 gegen Arminia Bielefeld. Es ging bergauf, und am zehnten Spieltag konnte man nach einem 2:0-Sieg über den Absteiger Hannover 96 die bis dato beste Platzierung in der laufenden Saison erreichen - damals wie jetzt befand man sich auf dem achten Rang in der Tabelle.


Entlassung des Trainers

Doch der Sieg über Hannover war nicht etwas der Zeichen für einen Aufwärtstrend. Weitere Sprünge nach oben machte die Schwartz-Elf nicht mehr, doch es dauerte bis zum 23. Spieltag, ehe die Verantwortlichen den Trainer entließen. Nach einer 0:1-Niederlage im Frankenderby übernahm Michael Köllner das Traineramt. Inzwischen hatte sich schon abgezeichnet, dass mit Nürnberg in dieser Saison nicht an einen Aufstieg zu denken wäre. Immerhin muss der Verein sich nicht mit den Realitäten des Klassenkampfs herumärgern - dafür ist der Abstand zum Tabellenkeller zu groß. So findet man sich zum Endspurt der Spielzeit im sportlichen Niemandsland.

Wie wird sich Nürnberg in der kommenden Saison schlagen? Nun ist erst einmal der Endspurt hinter isch zu bringen und natürlich sollte es das Ziel des 1. FCN sein, noch möglichst viele Zähler zu holen und die Saison möglichst weit oben in der Tabelle zu beenden - um dann im nächsten Durchgang wieder die Spitze angreifen zu können. Bis dahin dauert es aber noch etwas, und wer Ablenkung für di fußballfreie Zeit sucht, sollte sich einmal auf www.casinoerfahrungen.org umschauen.



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