So kommt man gut durch den Festival-Sommer 2014

Laute Musik, kaum Schlaf, schlechtes Essen und von Hygiene keine Spur – die schönste Zeit des Jahres hat begonnen, es ist Festival-Saison. Damit man die besten Events des Sommers richtig genießen kann, gibt es hier einige Tipps für einen schönen Festival-Aufenthalt.

Die richtige Ausrüstung, Kleidung und Proviant

Der Sommer in Deutschland ist unberechenbar, und so sollten Festival-Besucher für alle Situationen vorbereitet sein. Eine Nacht im klammen Zelt und nasse Klamotten trüben die Partylaune nämlich erheblich. Wer denkt, er könne und müsse das komplette Festival über gestylt und trendy aussehen, ist sicherlich noch nie auf einem gewesen. Regenkleidung wie Gummistiefel und Regenmäntel sollte den neuen schicken Klamotten, die man sich grad erst zugelegt hat, vorgezogen werden. Spätestens nach ein paar Gigs sind die Sachen nämlich verschwitzt und verstaubt, und der Look ist dahin Neben einem wasserdichten Zelt sollten auch ein wasserdichter Schlafsack und eine Isomatte Teil des Gepäcks sein. Ansonsten kann es nachts nicht nur unbequem, sondern auch eisig und nass werden. Ansonsten sollte nur das Nötigste mitgeführt werden, ein Campingkocher für die Dosen-Ravioli, von denen man sich die meiste Zeit ernähren wird, Dosenöffner, eine Taschenlampe, Sonnencreme und Hygieneartikel sind in den meisten Fällen bereits ausreichend. Auf der Homepage von Zalando findet man einen Festival Guide, der neben den Locations der Festivals auch die wichtigsten Dinge und passende Outfits für die Festival Saison aufführt.

Nützliche Gadgets für einen sorglosen Aufenthalt

  • Zeltfinder-App: Nach einem langen, durchtanzten Festival-Tag und dezentem Alkoholkonsum kann es schon mal passieren, dass man abends sein Zelt nicht mehr findet. Gar nicht schlimm, denn dafür gibt es eine App. Für wenige Cents kann man sich „Tentfinder" laden, das eine Kombination aus Taschenlampe und Kartendienst ist. Sie speichert die Koordinaten des Zeltes und lotst einen sicher wieder dorthin, wenn man seinem eigenen Orientierungssinn nicht mehr trauen kann. Sie ist auch offline verwendbar.
  • Freundefinder-App: Nicht nur das eigene Zelt kann mal abhanden kommen, auch die engsten Freunde verlieren sich schnell im Rausch eines Festivals. Dafür gibt es die „Festigator App", mit der man sich und seine Freunde verbinden kann. Sollte man sich dann aus den Augen verlieren, wird einfach das Tracking angeschaltet, und die App führt Verlorengegangene zurück zu ihren Lieblingsmenschen.
  • Unbekannte Songs erkennen: Auf einem Festival sieht man nicht nur seine Lieblingsband, sondern lernt auch viele neue kennen. Wer einen Song unbedingt wiederfinden will, kann während des Gigs auf die Apps „TrackID" oder „Shazam" zurückgreifen. Diese erkennen die Musik und zeigen einem schließlich Titel und Interpret an.
  • Festival-Apps: Fast jedes Festival hat nun eine eigene App. Diese lohnen sich auch, denn sie zeigen das gesamte Line-Up. So verpasst man seine Lieblingsband nicht mehr und kann sich ganz bequem einen Plan aufstellen, wann man welche Bühne besuchen will. Bei besonders großen Festivals werden auch die Wege zu den verschiedenen Bühnen angezeigt.

Populäre Festivals wie Rock im Park sind bereits vorbei, aber bis September warten noch einige große Events darauf, besucht zu werden. Momentan bekommt man Tickets wahrscheinlich nur noch über E-Bay, aber der nächste Festival-Sommer kommt bestimmt!

 

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