Semesterstart: Was Studierende jetzt beachten müssen

Ein aufregender Schritt in einen neuen Lebensabschnitt: Der September und Oktober bedeutet auch in diesem Jahr für viele junge Menschen den Start in das Studium. Eine neue Stadt will erkundet, neue Freundschaften geknüpft und viele organisatorische Dinge erledigt werden. Nicht zu vergessen: Natürlich soll zum Start ins Studium auch ordentlich gefeiert werden. Damit zum Start in den neuen Lebensabschnitt nichts vergessen wird, führt unser Ratgeber noch einmal die wichtigsten Punkte auf.

Ankunft am Studienort

Zum Semesterstart ist die neue Bleibe am besten schon gefunden: Wer in einer WG unterkommt, hat den Vorteil, schon erste Bekanntschaften geschlossen zu haben. Mitbewohner zeigen einem meistens gleich die wichtigsten Locations am Studienort. Falls man trotz der zunehmend angespannten Wohnungssituation an vielen Uni-Standorten eine eigene Wohnung gefunden hat, zieht man in den ersten Tagen auf eigene Faust, mit den Eltern oder alten Freunden los – am besten mit Karten oder Apps wie Bar Finder auf dem Smartphone. Neue Leute lernt man spätestens in den Einführungstagen für Erstsemester kennen, die an den allermeisten Uni-Standorten angeboten werden. Neben Informationen zum Studienfach gibt es hier auch Hilfestellungen für den ersten Stundenplan. Besser also nicht schwänzen, andernfalls lernt man seine Kommilitonen nicht kennen und ist in der ersten Semesterwoche plan- und orientierungslos. Mit dem Sitznachbarn im Hörsaal ist sicher auch schnell die Partyverabredung für den Abend getroffen.

Das Organisatorische

So viele neue Pflichten und Verantwortungen: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll! Am besten mit dem Gang zum Bürgeramt, um sich fristgerecht umzumelden. Denn auch Studierende sind verpflichtet, sich innerhalb von 14 Tagen am neuen Wohnsitz anzumelden. Wer sein Zimmer im "Hotel Mama" noch nicht ganz aufgeben will, meldet am Studienort seinen Zweitwohnsitz an. Nicht vergessen: Seit dem 1. November 2015 gilt ein neues Meldegesetz. Seitdem braucht man bei der Ummeldung eine Einzugsbestätigung des Vermieters, diese sollte unbedingt mitgenommen werden – das erspart den zweiten Gang zum Meldeamt. Ebenso wichtig ist es, den eigenen Versicherungsschutz im Blick zu behalten: Wer bereits über 25 Jahre alt ist oder monatlich mehr als 450 Euro nebenher verdient, fällt in der Regel aus der Familienversicherung heraus und muss sich selbst krankenversichern. Auch auf eine private Haftpflichtversicherung sollte niemand zum Studienbeginn verzichten. Aufgrund veränderter Risiken – wie Burnout oder Depressionen – sollten auch Studierende schon über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken. Der Vorteil: Wer früh und gesund eine Police abschließt, kann richtig Geld sparen – mehr dazu in diesem Artikel.

Nicht vergessen: Studienalltag genießen!

Zu guter Letzt darf natürlich nicht vergessen werden, das Studierendenleben ausgiebig zu genießen. Ob Partys, Konzerte oder Club-Nächte – in unserer Rubrik "Events" gibt es Anregungen für die Region, zum Beispiel für Bamberg. Auch Fachschafts- sowie andere Studentenpartys sind Highlights des neuen Lebensabschnitts. Wer einen sportlichen Ausgleich zum stressigen Büffeln in der Bibliothek sucht, findet an den meisten Unis ein vielfältiges Uni-Sport-Angebot. Auch für Sprachfans gibt es gute Nachrichten: Oft gibt es günstige oder sogar kostenlose Sprachkurse sowie zahlreiche Austauschprogramme, um auch mal heraus aus der Uni-Stadt und in andere spannende Länder zu kommen. Wer an Sport- oder Sprachkursen beziehungsweise an Austauschprogrammen Interesse hat, sollte sich schon frühzeitig kümmern: Die Plätze sind ebenso begrenzt wie begehrt.

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