1.000 € für Maltherapie am Leo vom Schlauchbootrennen am Main

Schweinfurt – Der Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn spendet  1.000 Euro an das maltherapeutische Projekt „Kraftquelle-Malen“ der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. Die Mittel stammen aus dem Erlös des „rotarian Rowdy River Raft Race“, des größten Schlauchbootrennens Deutschlands, aus dem bisher mehr als 125.000 € an Sozialprojekte vor Ort geflossen sind. Den entsprechenden Scheck übergibt Susanne Peter, Präsidentin des Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn, an Doris Göb von der Krebsberatungsstelle am „Leo“ in Schweinfurt.

„Seit 2008 treffen sich Frauen und Männer einmal im Monat, um sich unter Anleitung der Kunsttherapeutin Frauke Fülling mit Pinsel Papier und Farbe auszuprobieren. Der Workshop „Kraftquelle – Malen“ ist für die Teilnehmerin zu einem festen Treffpunkt geworden. Es ist eine fröhliche Runde, die sich jeden 2. Mittwoch im Monat um 16.45 Uhr in der Kunsthalle trifft.  Und es ist eine Runde in der alle Teilnehmer mit der Diagnose Krebs konfrontiert waren bzw. sind und somit ein gemeinsames Verstehen davon haben, dass vieles im Leben durch die Erkrankung in Frage gestellt wurde oder Veränderung erfuhr. In der Gruppe steht nicht unbedingt die Krankheit im Mittelpunkt, vielmehr die Freude am kreativen Tun. Es geht darum etwas Neues zu erfahren, und v.a. dem was sie in ihrem Leben erfahren haben einen Ausdruck geben zu können. Von Anfang an wird das Malprojekt durch den Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn finanziell unterstützt. So ist eine kontinuierliche und professionelle  Begleitung erst möglich,“ erläutert Doris Göb.

Susanne Peter bemerkt zur Spende, dass sie nicht nur als Wertschätzung für die geleistete Arbeit zu sehen ist. Genauso wichtig sei die mediale Aufmerksamkeit, die dank der öffentlichen Berichterstattung auf die Möglichkeiten der Maltherapie gelenkt wird. So sei die alljährliche Mittelgabe im Sinne nachhaltiger Förderung leicht gefallen, zumal Rotary als Service-Club besonders gerne kranken Menschen hilft.

Da der Erlös des Schlauchbootrennens traditionell für Sozialprojekte in und um Schweinfurt verwendet wird, lädt sie alle Schweinfurter zum nächsten rotarian Rowdy River Raft Race am 24.6.2018 ein (www.RaftRace.de).

eraffe24 Foto Gabi Wickner

Foto (Gabi Wickner) von links: Susanne Peter, Doris Göb

 

Zur Krebsberatungsstelle:

Die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. hilft seit 1925 Menschen mit Krebs und deren Angehörigen bei der Bewältigung der Krankheit. In 13 Krebsberatungsstellen und deren Außensprechstunden sowie 4 Psychoonkologischen Diensten (PODs) beraten qualifizierte Mitarbeiter Ratsuchende und begleiten sie in allen psychischen und sozialen Fragen – kompetent, vertraulich und kostenfrei. Vorträge und Kurse sowie medizinische Fragestunden ergänzen das umfassende Angebot. Rund 200 ehrenamtlich tätige Selbsthilfegruppen, die bei ihrer Arbeit professionell unterstützt werden, leisten in ganz Bayern unschätzbare Hilfestellung: von Betroffenen für Betroffene - direkt vor Ort. Darüber hinaus engagiert sich die Bayerische Krebsgesellschaft in der Versorgungsforschung, der Fortbildung von onkologischen Fach- und Pflegekräften, der Krebsfrüherkennung und berät politische Gremien. Die Bayerische Krebsgesellschaft finanziert ihre Arbeit durch öffentliche Gelder und Spenden.

Seit dem 01.02.2008 gibt es am Leopoldina Krankenhaus der Stadt Schweinfurt die Psychosoziale Krebsberatungsstelle der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. als ambulantes Angebot für Menschen mit Krebs und deren Angehörige. Die Beratungsstelle ist ein Gemeinschaftsprojekt des Leopoldina Krankenhauses und der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V und zuständig für Ratsuchende aus dem Main-Rhön-Grabfeld Gebiet, unabhängig der Behandlung am Leopoldina Krankenhaus.

Die Personalkosten der Krebsberatungsstelle in Schweinfurt werden vom Leopoldina Krankenhaus finanziert. Mit einem derzeitigen Beratungsstundenkontingent von 25 Wochenstunden ist die ambulante Krebsberatungsstelle an 4 Wochentagen für Ratsuchende Ansprechpartner.

 

Zu Rotary International:

Rotary International ist der Zusammenschluss regionaler Serviceclubs, in dem sich Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft regelmäßig treffen, um Sozialprojekte vor Ort oder im internationalen Verbund zu realisieren. Es gibt ca. 34.000 Clubs in 166 Staaten mit 1,2 Millionen Mitgliedern, Männern wie Frauen; 53.000 Mitglieder davon in Deutschland.