Tipps für den Rundumschutz des Autos im Winter

Der Winter steht vor der Tür. Steht das Auto in dieser Jahreszeit nicht geschützt in einer Garage oder unter einem Carport, ist es höchste Zeit, es winterfest zu machen.

Winter: Die beste Zeit, um sich mit der Autoversicherung zu beschäftigen

Es mag erst einmal ungewöhnlich klingen, aber der Winter ist tatsächlich die beste Zeit, um sich um seine Autoversicherung zu kümmern. Und das hat zwei Gründe. Der erste lautet, dass der Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherung jedes Jahr der 30. November ist. Mit einem Wechsel der Autoversicherung lassen sich oft bis zu mehrere Hundert Euro sparen – wobei ein Direktversicherer oft deutlich günstiger ist als herkömmliche Versicherungsdienstleister. Der zweite Grund ist, dass die winterlichen Witterungsbedingungen der beste Anlass sind, sich mit den Risiken des Straßenverkehrs und deren Absicherung auseinanderzusetzen. Hat beispielsweise ein nicht zu ermittelnder Kfz-Halter einen Schaden am Autolack verursacht, weil er – vielleicht beim Eiskratzen – versehentlich den danebenstehenden Wagens touchiert hat, haftet die Teil- bzw. Vollkaskoversicherung des Geschädigten. Je nach Art des Schadens – wenn etwa die Windschutzscheibe gesplittert ist – reicht eine Teilkasko aus, andere Beschädigungen reguliert ausschließlich die Vollkaskoversicherung. Dazu würde zum Beispiel der besagte Kratzer im Lack gehören. Nicht zuletzt erhöhen Glatteis und Schneeverwehungen auf den Straßen die Unfallgefahr deutlich. Die Vollkaskoversicherung kommt dann sogar bei selbst verschuldeten Unfällen für die Kosten auf – oder wenn der Unfallgegner nicht ermittelt werden kann. Am sichersten ist es allerdings, das Auto bei Glatteis ganz stehen zu lassen.

So wird das Auto winterfest

Die Versicherung ist jedoch nicht das einzige, worum sich Autofahrer vor dem Winteranbruch unbedingt kümmern sollten. Autofahrer, die sich an die Faustregel „von O bis O“ (von Oktober bis Ostern) halten, haben natürlich die Winterreifen längst aufgezogen. Damit sollte niemand zu lange warten, denn der erste Schnee fällt grundsätzlich überraschend und mit Vorliebe nachts. Weitere wichtige Vorkehrungen sind diese: Der Scheibenwischer- und der Kühlerflüssigkeit wird ein Frostschutzmittel zugefügt, damit sie nicht gefrieren. Die Gummis der Autotüren werden eingefettet, damit sie nicht in den Ritzen festfrieren. Dies erledigt man am besten, bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Auch im Winter sollte der Wagen regelmäßig gewaschen oder zumindest abgebürstet werden, andernfalls fressen sich Salz und winterlicher Schmutz in den Lack und hinterlassen dort unschöne Spuren. Gibt man nach dem Waschen noch von Hand etwas Wachs auf den Lack, ist die Karosserie besser vor Steinchen, Eis und Salz geschützt. Es wird empfohlen, die Wachsschicht etwa zweimal pro Jahr zu erneuern.


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