Deswegen verlief die Rückrunde für die Würzburger Kickers so schlecht

Der Unterschied ist gravierend: Während die Würzburger Kickers in der Hinrunde nach ihrem erstmaligen Aufstieg in die 2. Liga auf dem sechsten Platz landeten - in den 17 Partien des ersten Durchgangs holte die Elf von Bernd Hollersbach sieben Siege und sechs Remis und verlor nur vier Partien - ist man in der Rückrunde Tabellenletzter!

Keinen einzigen Sieg erzielten die Würzburger in der Rückrunde bislang, zu fünf Remis kommen sechs Niederlagen. Bei nur sechs eigenen Toren kein Wunder, dass man nur fünf Punkte in den bisherigen elf Partien der Rückrunde holen konnte. Man muss es deutlich sagen: Ohne die überragende Hinrunde wären die Würzburger Kickers nach ihrem Durchmarsch über Regionalliga in die 2. Liga heute akut vom Abstieg bedroht, und um nicht an den letzten Spieltagen in den Keller abzurutschen ist die Mannschaft nun noch einmal gefordert. Doch was ist passiert, dass die Mannschaft von Bernd Hollersbach nach einer überzeugenden Hinrunde in der zweiten Halbserie einfach nicht mehr in die Gänge kommt?

Zuletzt spielte Würzburger immerhin dreimal in Folge auf ein Unentschieden, zum ersten Mal im Kalenderjahr 2017 blieb man am letzten Spieltag ohne Gegentor - ausgerechnet gegen eine der offensiv gefährlichsten Mannschaften der Liga, gegen den Aufstiegskandidaten Hannover 96.

Eine Erklärung für die schlechten Leistungen in der Rückrunde ist sicherlich auch, dass den Würzburgern nun das Überraschungsmoment fehlt. Waren sie in der Hinserie den meisten Konkurrenten als sportlicher Gegner noch völlig unbekannt, ist nun ihr Spielsystem offenbar entschlüsselt und die Gegner wissen, worauf sie sich bei dieser Mannschaft einstellen müssen. Dazu kommt noch das Quentchen Pech, das dann dazu führt, das man Spiele wie gegen Kaiserslautern dann mit einem 0:1 verliert - hohe Niederlagen hat Würzburg kaum kassiert, in letzter Zeit verlor man mit größerem Abstand von 0:2 nur gegen die Mannschaften Union Berlin und Dynamo Dresden - zwei Vereine mit Aufstiegsambitionen.


Klassenerhalt bleibt das Ziel für die Würzburger Kickers

Das Ziel für die Würzburger Kickers war immer der Klassenerhalt in der 2. Liga, immerhin konnte man in der nächsten Saison erstmals in diese Spielklasse aufsteigen. Dem Trainer Bernd Hollerbach blieb man dabei immer treu und deswegen hat er auch bei der aktuellen Krisenphase noch ein gutes Standing im Verein. Nach drei Remis in Folge ist die Mannschaft nun sicherlich in der Lage, gegen St. Pauli ein gutes Spiel abzuliefern und vielleicht auch noch einige inzwischen wichtige Punkte für den direkten Klassenerhalt zu sammeln. Dann wird man in der Sommerpause die Option haben, eine gute Vorbereitung zu spielen und möglicherweise den Kader an einigen Stellen aufzurüsten - um dann in der nächsten Saison in der 2. Liga wieder gefährlicher aufzutreten.

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