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Rotary stiftet wieder Tablets aus Mitteln des Raftrace

Schweinfurt – Wieder zwingt Corona viele Menschen in die Isolation. Zuhause und im Büro sind digitale Treffen mittlerweile ein Selbstverständlichkeit, bei geistig beeinträchtigten Menschen, gerade wenn sie in Wohnheimen lebe noch nicht. Dabei ist gerade für diese Gruppe der Kontakt zu ihren Angehörigen besonders wichtig. Daher folgte der Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn erneut dem Aufruf seines Mitglieds Ursel Gassmann-Dibal und spendete Tablets – dieses Mal an das Wohnheim der Lebenshilfe in der Nikolaus Hofmann Straße.

„Hier wohnen 15 Frauen und Männer! Einer hatte Kontakt zu einer Corona positiv getesteten Person. Nun ist das ganze Wohnheim in Quarantäne! Einige Bewohner, unter anderem mein Bruder, sind in Zimmer-Quarantäne. Für meinen hyperaktiven Bruder ist das ungemein schwierig. Die Behinderten können normalerweise alle drei Wochen zu ihren Angehörigen nachhause. Dieser Kontakt fällt nun wieder aus. Darunter leiden die Heimbewohner sehr. Ich habe gestern einen Karton Krapfen und zwei Tablets übergeben, damit die Familien sich zumindest digital sehen und sprechen können! Meinem Bruder konnte ich bei dieser Gelegenheit am Bakon im dritten Stock nur zuwinken. Traurig…“, so Gassmann-Dibal.

Die Spende symbolisiert dabei nicht nur die Wertschätzung für die in den Wohnheimen geleistete Arbeit, sondern soll vor allem auch auf die Arbeit des Pflegepersonals aufmerksam machen.  Das Geld stammt aus dem Erlös des letztjährigen Schlauchbootrennens „rotarian Rowdy River Raft Race“, das 2020 leider ausfallen muss, und aus dem bisher über 135.000 Euro an Sozialprojekte vor Ort geflossen sind (www.RaftRace.de).

Foto: P. Förster

Foto (P. Förster) - von rechts: Ursel Gassmann-Dibal (Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn) übergibt zwei Tablets an Roland Scheuring, den Heimleiter der Lebenshilfe in der Nikolaus Hofmann Straße.