Rotary fördert kontinuierlich

Schweinfurt – Für das maltherapeutische Projekt „Kraftquelle Malen“ der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. hat der Präsident des Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn, Dr. Alfred Schneider, einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an Doris Göb von der Krebsberatungsstelle am Leopoldina übergeben.

Beim Workshop „Kraftquelle - Malen“ treffen sich Frauen und Männer, bei denen Krebs diagnostiziert wurde, einmal im Monat, am zweiten Mittwoch um 16.30 Uhr, in den Malräumen der Kunsthalle SW, um sich unter Anleitung der Kunsttherapeutin Susanne Krumm mit Pinsel, Papier und Farbe auszuprobieren, wie Doris Göb erklärt: „Der Workshop ist zu einem festen, stützenden Treffpunkt geworden“.

Die Teilnehmer hätten ein gemeinsames Verständnis dafür, dass durch die Erkrankung vieles in ihrem Leben in Frage gestellt werde oder sich verändert habe, sagt Göb. In der Gruppe stehe nicht die Krankheit, sondern das kreative Arbeiten im Mittelpunkt. Es gehe darum, Neues zu erfahren und Erlebnisse ausdrücken zu können. Erst durch die finanzielle Unterstützung des Rotary Club sei die kontinuierliche, professionelle Begleitung des Malprojekts möglich geworden, so Göb. 

Die Entscheidung über die Spendenvergabe ist dem Rotary-Club laut Präsident Schneider leicht gefallen, zumal Rotary als Service-Club besonders gerne kranken Menschen helfen würde. Die Spende sei nicht nur eine Wertschätzung für die geleistete Arbeit der Krebsberatungsstelle, sondern soll auch auf den Workshop „Kraftquelle Malen“ aufmerksam machen. Das Geld stammt aus dem Erlös des Schlauchbootrennens „rotarian Rowdy River Raft Race“, das der Rotary-Club am 30.6.2019 erneut veranstaltet und aus dem bisher über 135.000 Euro an Sozialprojekte vor Ort geflossen sind (www.RaftRace.de). Das „Rotarian Rowdy River Raft Race“ gilt als Deutschlands größtes Rennen dieser Art.

 Rotary fördert kontinuierlich

Bild (von links): Dr. Alfred Schneider (Rotary Club Schweinfurt Peterstirn), Doris Göb (Gestalttherapeutin) und Susanne Krumm (Kunst- und Atemtherapeutin)

Foto: Jürgen Keller