Reich werden mit einem Onlineshop?

Ihr habt einen eigenen Onlineshop oder wollt einen starten? Dann wird 2017 euer Jahr! Die Internetwirtschaft in Deutschland rechnet dieses Jahr damit, 55 Milliarden Euro Umsatz zu machen. Eine entsprechende Studie mit dem Titel "Die deutsche Internetwirtschaft 2015–2019" wurde gerade vom Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco und Arthur D. Little veröffentlicht. 2019 sollen es laut der Studie sogar 70 Milliarden sein, denn Shopping verlagert sich immer weiter ins Netz. Höchste Zeit, an diesen Umsätzen teilzuhaben!

Weniger ist mehr

Wir haben uns deshalb die aktuellen Entwicklungen im E-Commerce angeschaut und für euch zusammengefasst. Zum einen dreht sich bei vielen erfolgreichen E-Commerce-Start-ups alles um die "Monobrands", also Shops, die nur ein einziges Produkt herstellen und vertreiben. Als Alleingänger ein bisschen von diesem und ein bisschen von jenem zu verkaufen, ist meist keine gute Lösung. Es gibt immer größere Shops, die mehr Kunden und mehr Produkte haben als man selbst. Deshalb sollte man sich auf seine Alleinstellungsmerkmale und seine Kernkompetenzen konzentrieren. Wie wäre es damit, nur eines oder sehr wenige Produkte zu verkaufen? Dazu kann man sich folgende Fragen stellen:

  • Was macht eure Produkte einzigartig?
  • Was sagen erste Kunden?
  • Sind sie zufrieden? Dann stellt das in den Vordergrund.
  • Fehlt ihnen etwas? Dann antwortet ihnen schnell und überlegt, wie ihr euer Angebot so anpassen könnt, dass es die Kunden rundum begeistert und sie immer wieder bei euch bestellen.

Viele Kanäle

Amazon möchte niemand als Gegner haben – doch die Seite selbst als Plattform für die eigenen Produkte zu benutzen, kann sich sehr wohl lohnen. Je mehr Kanäle, desto mehr Möglichkeiten gibt es schließlich, seine Kunden zu erreichen, sofern man alle zuverlässig verwalten und aktuell halten kann. Eine eigene, ansprechend gestaltete Shopseite ist dabei natürlich nicht zu unterschätzen. Wie man hier am besten den Einstieg schafft, verrät der Webanbieter 1&1 auf dieser Seite. Bei der Pflege des Shops gilt es auch, möglichst detaillierte und verständliche Produktbeschreibungen einzufügen. Hier helfen mehrere aussagekräftige Fotos, Maßangaben, Feedback der Kunden und, wenn es sich anbietet, auch Videos. Denn wenn der Kunde das bestellte Produkt wieder zurückschickt, weil es nicht seinen Erwartungen entspricht, entstehen durch die Retoure unnötig Kosten, und auch der Ruf des Shops leidet darunter. Besucher des Shops sollten deshalb auf jeden Fall verlässlich erkennen können, welche Größe die Produkte haben und welche Eigenschaften es aufweist. Bei Dienstleistungen sollte der Kunde genau wissen, was er erwarten kann und was nicht. Erst dann steigt die Zufriedenheit auf beiden Seiten.

Sicherheit geht vor

Was auch nicht zu vernachlässigen ist: Die Besucher des Webshops sollten mehrere Bezahlmöglichkeiten haben. Außerdem müssen ihre Kundendaten, vor allem Kreditkarteninformationen und Passwörter, in absolut sicheren Händen sein, damit sie zu dem Shop Vertrauen fassen können. Hierfür ist es notwendig, dass alle übermittelten Informationen über aktuelle Protokollstandards verschlüsselt werden. Das muss man nicht selbst machen, allerdings sollte man stets dafür sorgen, dass der Webshop mit allen Updates versehen und die Software aktuell ist, damit potenzielle Sicherheitslücken so schnell wie möglich geschlossen werden. Wenn nun noch alle wichtigen Angaben wie Impressum und Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) vorhanden sind, steht dem Webshop-Erfolg nichts mehr im Wege.


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