Privatdetektive im Einsatz

Diese Wortgruppe dürfte wohl den Meisten aus dem Fernsehen bekannt sein. In diesen Serien ermitteln meist Detektive extrem spannende Fälle, sorgen für die notwendige Beweisaufnahmen und dem daraus folgenden Happy End.

Hierbei wird aber gerne vergessen, dass es sich nicht nur um pure Fiktionen handelt, sonder Privatdetektive einen ernst zu nehmenden Beruf darstellen. Egal ob im privaten Bereich, wie um eine Untreue in einer Beziehung zu belegen, oder im wirtschaftlichen Bereich um eine Betriebsspionage festzustellen. Das Einsatz Gebiet der Ermittler ist groß, und wächst Tag für Tag. Denn kriminelle oder illegale Handlungen wachsen ebenso schnell.

Ein freies Gewerbe
In Filmen wird die Vorgehensweise meist spannender und extrem auffällig dargestellt. Doch in Wirklichkeit ist der Beruf eher durch seine Zurückhaltung und Diskretion geprägt. Denn der Alltag besteht nicht aus Verfolgungsjagden oder Schießereien. Vielmehr muss ein Detektiv viele eher unspektakulär wirkende Informationen für seinen Auftraggeber besorgen. Hier bei kommt es nicht darauf an, ob der Auftraggeber ein Unternehmen, eine Versicherung oder der Ehepartner ist. Denn die Beweise müssen in allen Fällen beschafft und genau dokumentiert werden.
Da es sich beim Detektivberuf um ein freies Gewerbe handelt, wird eine dementsprechend große Auswahl an Privatermittlern geboten. Die führt zur Qual der Wahl bei den Kunden. Denn eine spezielle Ausbildung wird nicht verlangt. Ein Führungszeugnis und eine formlose Anmeldung beim Gewerbeamt sind zunächst ausreichend.
Wer einen qualifizierten Ermittler sucht, sollte sich also eher an große Detekteien, wie zum Beispiel die Detektei in Nürnberg wenden. Diese Detektei der Lentz Gruppe, wickelt rund 100 Aufträge jährlich ab, bietet einen großen Aktionsradius und somit eine dementsprechend Hohe Erfolgsrate.

Rechte und Zertifikate
Die Ausbildung zum Privatdetektiv ist nicht eindeutig festgelegt. Somit kann also wirklich "fast jeder" den Begriff Detektiv für sich beanspruchen.
Ein Anfang für einen gut ausgebildeten Ermittler schafft die "Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD)". Nach Abschluss dieser Detektivschule kann immerhin ein Zertifikat vorgehalten werden. Ebenso wird hier versucht die Ausbildung zu vereinheitlichen.
Fest steht, dass Detektive nur nach dem bürgerlichen Gesetzbuch und Strafgesetzbuch handeln dürfen. Somit haben sie nur die eingeschränkten Rechte wie jede Zivilperson auch.
Hoheitliche Rechte, wie sie ebenfalls die Polizei oder Justiz anwenden darf, stehen Privatermittlern also nicht zu.
Somit ist das bespitzeln wie mit Wanzen oder GPS-Sendern erstmal für den Detektiv verboten. Das Öffnen von verschlossenen Türen kommt einem Eindringen in die Privatsphäre gleich. Leibesvisitationen und körperliche Gewalt zählen ebenso zu strafrechtlich verfolgbaren Delikten.
Das Sammeln von Bildmaterial mit Kameras hingegen ist dem Detektiv erlaubt.

Arbeitsgebiete
Das Arbeitsgebiet eines Detektiv lässt sich grundsätzlich in einen privaten und wirtschaftlichen Bereich unterteilen. Im Privatbereich werden Ermittler häufig für Ehestreits oder Scheidungen hinzu gezogen. Im wirtschaftlichen Bereich, versuchen die Privatermittler meist Mitarbeitern, welche Arbeitszeitbetrug verursachen, auf die Schliche zu kommen.
Auch die IT-Forensik, ein eher noch unbekanntes Arbeitsgebiet, gehört dazu. Hierbei werden vor allem Beweise aus Speichermedien wie Handys oder Computer gewonnen. Dies geschieht meist durch eine Datenrettung.
In großen Firmen können auch Detektive mit der Informationsbeschaffung noch vor einem Bewerbungsgespräch beauftragt werden. Hier wird der Lebensstil und der Lebenslauf von möglichen zukünftigen Führungskräfte überprüft.