Neue Technologie, die Online-Glücksspiele beeinflusst

Eine neue Technologie, die auch die online Glücksspiele beeinflusst, sind die sogenannten Applikationen - kurz Apps. Sie sind nicht mehr wegzudenken, denn das Smartphone oder Tablet PC gehören heute zu unserem Alltag. Apps sind inzwischen auf allen möglichen Geräten verfügbar. Doch nicht alle laufen auf allen Betriebssystemen. Es gibt zum Beispiel native Apps und Web Apps mit jeweils individuellen Vor- und Nachteilen. Welche App von den Casinos genutzt wird, ist davon abhängig, in welcher Umgebung die App laufen soll. Denn sie ist auch dafür verantwortlich, welche Features die App der Hardware zur Verfügung stellt.

Die unterschiedlichen App Typen beim Glücksspiel

Apps gibt es im App-Store - für Android oder iOS

Die nachfolgenden Apps sind bei den online Casinos verfügbar:

Mobiles Casino Native App

Die native App wird für ein bestimmtes Betriebssystem entwickelt. So gibt es Applikationen, nur auf Android oder auf ein Auslaufen. Jedoch ist es auch so, dass sich niemand bei einem bestimmten Smartphone auch für ein Betriebssystem entscheiden kann. Apple Geräte nutzen zum Beispiel immer ein iOS Betriebssystem. Denn so wird die Hardware der Apple Smartphones optimal genutzt. Möchte ein Casino eine App und somit ein mobiles Casino für alle Betriebssysteme anbieten, muss es auch für jedes dieser Betriebssysteme eine eigene Plattform entwickeln. Da sich die Programmiersprache jedoch maßgeblich voneinander unterscheidet, ist dies sehr teuer. Daher bieten die meisten Casinos nur online Casinos für Android und iOS an. Wer dann einen Blackberry oder ein Windows Phone besitzt, geht in der Regel leer aus.

Ein Nachteil der nativen App ist die Tatsache, dass für sie Software heruntergeladen und installiert werden muss. Denn bekannter Weise besitzen mobile Geräte nur einen begrenzten Speicherplatz. Wer dann auch noch das aktuelle Angebot nutzen möchte, muss regelmäßig Updates durchführen. Dies ist natürlich mit einem entsprechenden Arbeitsaufwand verbunden, der von vielen als nachteilig empfunden wird. Hinzu kommt, dass sich die App von der Bedienoberfläche meistens stark von der Webseite unterscheidet und der Spieler umdenken muss. Viele Kontoverwaltungsfunktionen, die es auf dem Desktop-PC gibt, gibt es dann bei den nativen Apps nicht, da es sich hierbei nur um eine abgespeckte Variante handelt.

Mobiles Casino Web App

Apps, die bei einem Casino immer wieder auftauchen, sind die Web Apps. Wie der Name schon zu erkennen gibt, ist hierbei kein Download erforderlich, da die Applikation im Internet aufgerufen wird. Die App läuft im Internet Browser, dies ist auch gleichzeitig der große Vorteil für solch ein mobiles Casino. Denn die Browser laufen auch auf den verschiedenen Betriebssystemen. Dadurch muss nur eine einzige App entwickelt werden, trotzdem läuft sie unabhängig vom Betriebssystem auf allen gängigen mobilen Geräten. Hierfür wird ein spezieller Code auf dem Internet-Server abgelegt, der dann im Browser des mobilen Geräts geladen und ausgeführt wird. Dadurch laden die Spiele besonders schnell und sind stets aktuell, ohne dass ein Update durchgeführt wird.

Ein Nachteil der Web App ist, dass sie nur funktioniert, wenn eine Internetverbindung vorhanden ist. Moderne Casinos verwenden daher eine HTML5 Webseite, die es erlaubt, dass der erforderliche Code auch lokal gespeichert wird und die Anwendung auch dann erreichbar ist, wenn aktuell keine Internetverbindung vorhanden ist. Die Web App merkt automatisch, wenn ein mobiles Gerät mit einem kleineren Bildschirm sie aufruft. In diesem Fall wird dann die Bildschirmgröße entsprechend eingestellt, sodass kein lästiges Scrollen erforderlich ist. Ein Vorteil ist, dass fast das gesamte Spieleportfolio bei den modernen Games inzwischen auch per Handy genutzt werden kann. Außerdem sind auch viele Kontoverwaltungsfunktionen integriert, wie zum Beispiel Einzahlungen und Auszahlungen. Des Weiteren ähnelt die Bedienung der Bedienung der Desktopvariante, deshalb ist kein Umdenken erforderlich und Spieler, die das erste Mal die App nutzen, werden sich auf Anhieb zurechtfinden.

Mobiles Casino Hybrid App

Native Applikationen gibt es nur für die jeweiligen Betriebssysteme, dafür funktionieren sie aber auch ohne Internet. Dahingegen laufen Web Apps auf allen gängigen Betriebssystemen, erfordern allerdings eine Internetverbindung für die Nutzung. Eine Hybrid App verbindet die Vorteile der nativen App mit den Vorteilen der Web App.

Die Hybrid App setzt sich aus einem Anteil nativer App und einem Anteil Web App zusammen. Bei der nativen App wird eine Art Browser verwendet, der die Web App lokal ausführt und dadurch einen Zugriff auf erforderliche Hardwarefunktionen gestattet. Dadurch funktioniert der zentrale Teil der App wie eine Web App, allerdings werden die Daten lokal abgelegt und die Ausführung erfolgt durch den nativen App Teil. Dadurch können die Vorteile der nativen App genutzt werden, wie zum Beispiel ein internetloser Zugriff auf die Hardware oder eine lokale Datenablage ohne Internet.

Einzahlung in einem mobilen online Casino Schritt für Schritt erläutert

Mobiles Casino – Einzahlen ohne Probleme

Wer mit Echtgeld in einem online Casino spielen möchte, muss über kurz oder lang eine Einzahlung tätigen. Dies ist bei vielen online Casinos auch mit der App möglich. Wer möchte, kann daher Einzahlungen und Auszahlungen auch von unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet PC vornehmen. Voraussetzung ist, dass die App auch diese Kontoverwaltungsfunktionen anbietet. Die meisten Casinos bieten verschiedene Zahlungsmittel, die für diese erste Einzahlung genutzt werden können. Doch Vorsicht! Oft wird für diese Einzahlung als Belohnung ein Bonus angeboten, für den bei einigen Anbietern nicht sämtliche Zahlungsmittel genutzt werden können. Sehr häufig sind zum Beispiel die eWallets Skrill und Neteller von der Bonusqualifizierung ausgenommen. Die nachfolgenden Schritte erläutern, wie eine Einzahlung vonstattengeht:

Schritt 1: Mit Benutzernamen und Passwort einloggen

Eine Einzahlung ist nur mit den Login Daten des Kunden möglich. Das bedeutet, dass sich der Spieler zunächst einmal mit seinem Benutzernamen und dem Passwort beim Casino anmelden muss. Im Kassenbereich unterscheiden die Casinos zwischen Einzahlung und Auszahlung. Hier muss der Bereich für die Einzahlung aufgesucht werden.

Schritt 2: Den gewünschten Betrag angeben

Im ersten Feld ist der gewünschte Betrag zu erfassen. Hier gibt es meistens unterschiedliche Mindest- und Maximalbeträge, die das Casino abhängig vom gewählten Zahlungsmittel voraussetzt. Die meisten Casinos verlangen eine Mindesteinzahlung in Höhe von zehn Euro, manchmal müssen es auch nur fünf Euro sein. Wer einen Bonus aktivieren möchte, sollte an dieser Stelle auch einen Blick in die Bonusbedingungen werfen, um zu erfahren, welche Einzahlungssummen hier vorgeschrieben sind.

Schritt 3: Das gewünschte Zahlungsmittel auswählen

Für eine Einzahlung bieten die meisten Casinos unterschiedliche Zahlungsmittel an, die ein Spieler verwenden kann. Dies sind meistens einige Kreditkarten, Direktbuchungssysteme, eWallets und Prepaidkarten. Manchmal können auch Bitcoin genutzt werden. Auch an dieser Stelle gilt, dass nicht sämtliche Zahlungsmittel für die Bonusqualifizierung gewertet werden. Sehr häufig sind Skrill und Neteller hiervon ausgenommen. Nachdem das Zahlungsmittel ausgewählt wurde, erfolgt eine Weiterleitung zum Zahlungsdienstleister.

Schritt 4: Einloggen und Zahlung bestätigen

Wie genau der vierte Schritt abläuft, ist von der gewählten Zahlungsmethode abhängig. Bei den meisten Anbietern muss sich der User mit seiner Kontonummer oder anderen Zugangsdaten einloggen und die Zahlung bestätigen.

Schritt 5: Zahlung wird auf dem Konto gutgeschrieben

Wann die Gutschrift auf dem Konto erfolgt, ist von der Wahl des Zahlungsmittels abhängig. Denn es gibt Zahlungsmittel, die schreiben den Betrag in Echtzeit gut und andere benötigen mehrere Tage dafür. Sehr schnell laufen nach unseren Erfahrungen Zahlungen mit den eWallets, den Kreditkarten, den Direktbuchungssystemen und den Prepaidkarten ab. Etwas länger dauert die Banküberweisung, hier ist teilweise mit einer Transferdauer von bis zu fünf Tagen zu rechnen.