Musik aus der eigenen Sammlung weiterverkaufen

Musikliebende Menschen haben zum Teil sehr große Musiksammlungen. Entweder digital auf dem PC, als CD oder sogar als Schallplatte. Mit der Zeit wird die Sammlung immer größer - bei digitaler Musik ist dies kein großes Problem, da eine Festplatte in den meisten Fällen genug Platz bietet, um eine große Sammlung aufzunehmen. Anders sieht dies bei CDs und Schallplatten aus: Der Platz ist begrenzt und wenn es zu viele werden, muss sich der Musliebhaber meistens von einigen seiner Stücke trennen. Dies ist aber an sich kein großes Problem, da in der Musikszene eine große Nachfrage nach gebrauchten CDs besteht. So kann neue Musik für die eigene Sammlung angeschafft werden, ohne dass sich die Sammler in Unkosten stürzen müssen. Um die eigenen CDs zu verkaufen, gibt es einige Möglichkeiten. Auf Flohmärkten beispielsweise. Um aber genau die Musikliebhaber zu treffen, die die CDs dann auch kaufen würden, bieten sich Geschäfte, die sich auf Musik und den Ankauf von CDs und Schallplatten spezialisiert haben, eher an. In diesen können die Sammler ihre Stücke direkt an den Betreiber des Geschäfts verkaufen, der sie dann in sein Sortiment aufnimmt. Vielen ist es allerdings zu umständlich, sich erst ein Geschäft zu suchen, das gebrauchte CDs ankauft, weswegen sie auf die Möglichkeiten im Internet zurückgreifen.

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, um CDs zu verkaufen

Auf Auktionsplattformen können Musiksammler Stücke ihrer Sammlung einstellen und an den Höchstbietenden verkaufen. Der Nachteil ist, dass einige dieser Plattformen Gebühren für das Einstellen der Auktion verlangen. Eine bessere Möglichkeit besteht über Shops: Große Onlineshops bieten oft auch privaten Verkäufern die Möglichkeit an, ihre Sachen gebraucht zu verkaufen. Der Nachteil hier ist allerdings, wie übrigens auch bei den Auktionsplattformen: Der Verkäufer kann sich nicht sicher sein, dass seine Sachen gekauft werden und er so Platz in seiner Sammlung für neue Stücke erhält. Wenn dies für ihn wichtig ist, sollte er auf andere Möglichkeiten des Verkaufens zurückgreifen, die es im Internet gibt. Plattformen wie http://www.momox.de/musik-ankauf/ankauf-von-gebrauchten-musik-cds.html bieten den Ankauf von gebrauchten  CDs an. Das Verkaufen ist für den Sammler einfach: Er gibt den Barcode auf der jeweiligen Ankaufseite ein, bekommt den Preis angezeigt, den der Verkauf ihm bringen würde, und entscheidet sich dann, das Angebot anzunehmen oder nicht. Der Versand erfolgt zudem in den meisten Fällen kostenfrei, sodass der Verkäufer keine weiteren Kosten zu erwarten hat. Nach Eingang des Pakets beim Ankaufportal ist das Geld innerhalb weniger Tage per Banküberweisung auf dem Konto des Verkäufers. So bekommt der Musiksammler schnell und einfach neuen Platz, um neue Musik einzukaufen.

Wichtig beim Verkaufen im Internet oder auch auf dem Flohmarkt ist allerdings, dass nur originale Tonträger zum Verkauf angeboten werden. Gebrannte CDs, auch wenn sie als Sicherungskopie des Eigentümers erstellt wurden, sind illegal im Verkauf, wie Rechtsanwalt Christian Solmecke auf netzwelt.de klarstellt. Originale CDs, aber auch beispielsweise DVDs und Videospiele, dürfen ohne rechtliche Konsequenzen weiterverkauft werden. Dies ist im sogenannten Erschöpfungsgrundsatz geregelt: Der Urheber stimmt zu, dass sein Werk auf den Markt gebracht wird, wodurch er auch darin zustimmt, nur einmal an dem verkauften Stück zu verdienen. Bei digitaler Musik sollte dieses Gesetz allerdings nicht angewendet werden. Bisher gab es noch kein entsprechendes Urteil, das klar stellt, ob Musikdateien ebenso frei wiederverkäuflich sind wie die materiellen Tonträger - allerdings sind die Musikdateien oft mit einer Lizenz belegt, die den Wiederverkauf ohnehin schwierig gestalten würde.

 

Abbildung: flickr.com © nozawana (CC BY 2.0)