Im Winter fit bleiben: So geht's

Draußen ist es kalt und dunkel, drinnen hängt man auf dem Sofa ab und schaut Netflix. Fehlt da nicht was? Richtig, denn wer den ganzen Winter untätig auf der Couch verbringt, wird nur schwer wieder in Schwung kommen, wenn der Frühling naht. Das muss doch nicht sein! Schüttle die Lethargie ab und geh mit deinen Freunden in den Club oder zum Sport, denn ja, das geht auch im Winter! Wir zeigen dir, wie.

Abwechslung ist die halbe Miete

Klar, ein lauer, heller Tag im Mai lädt eher zu einer Rad- oder Joggingtour mit Partnern, Mitbewohnern oder Freunden ein als ein nasskalter, finsterer Winterabend. Doch es gibt trotzdem viele Möglichkeiten, sportlich aktiv zu sein: vom Fitness-Workout im eigenen Wohnzimmer über den Fitnessstudio-Besuch und Mannschaftssport in der Halle bis zum beheizten Schwimmbad - allesamt gute Gründe, sich zu wenigstens ein paar Sporteinheiten in der Woche zu überwinden. Umziehen, warme Jacke drüber, Tasche gepackt und los geht's. Wind und Wetter sind schnell vergessen, wenn du auf dem Laufband oder unter den Hanteln schwitzt.

Die richtige Vorbereitung

Wer hart im Nehmen ist, muss auch auf die Rad- oder Joggingtour nicht verzichten. Hauptsache, für genügend Sicherheit und Sichtbarkeit ist gesorgt, zum Beispiel mit Reflektoren an der Kleidung und gegebenenfalls am Rad, ergänzt durch funktionierendes Licht und einen Helm. Die Kälte selbst ist dabei nicht ungesund. Auch wenn sich die Bewegung bei Minusgraden zunächst anders anfühlt, nehmen Lunge, Bronchien & Co. keinen Schaden von der frischen Luft. Im Gegenteil: Sport an der frischen Luft stärkt sogar das Immunsystem. Funktionsunterwäsche leitet den Schweiß ab, sodass die Haut trocken bleibt. Darüber trägt man ein isolierendes Funktionsshirt und schließlich eine wind- und wasserabweisende Funktionsjacke. Eine lange Sporthose schützt gegen Regen, Schnee und kalten Wind an den Beinen.

Sportswear hilft

Doch nun die richtig gute Nachricht: Die richtige Sportswear hilft dir dabei, deinen inneren Schweinehund zu überwinden. Denn es ist nachgewiesen, dass die passende Kleidung uns so gut auf die Aufgabe vorbereitet, die vor uns liegt, dass sie sogar unsere Leistungsfähigkeit verbessert. Zieh dir zum Beispiel die Pieces der neuen "Active"-Kollektion von S. Oliver an, und vielleicht spürst du schon eine Veränderung. Die ultralässigen Kollektionsstücke sollen laut S. Oliver "Spaß machen und motivieren". Dass das Konzept mit der aktivierenden Kleidung aufgeht, bewiesen zwei Wissenschaftler, die das Konzept unter dem Namen "Enclothed Cognition" untersuchten. Hier ging es zunächst allerdings nicht um Bewegung, sondern um das Lösen von Denkaufgaben.

Gönn' dir!

Wie Harper's Bazaar betont, bezieht sich das unbedingt auch auf Sportswear! Deshalb sollte man laut dem Magazin auch kein schlechtes Gewissen dabei haben, Geld für die Kollektionen auszugeben, die einem am besten gefallen. Du musst ja nicht gleich zu "knallroten Kickbox-Handschuhen aus Fell, seidenen Boxermänteln und Luxus-Adiletten" greifen, die das Magazin vorschlägt. Die Hauptsache ist, dass man das Geld für die "Sportkleidung der Träume ausgibt", denn dann steige auch der eigene Antrieb, diese Kleidungsstücke zu nutzen.


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