Die schönsten und kuriosesten Hotspots in München

Weißwurst, Bier und natürlich fesche Lederhosen – kaum eine deutsche Stadt ist so vielen Klischees ausgesetzt wie München. Dabei bietet die schöne Stadt an der Isar weitaus mehr als nur das Oktoberfest und das Hofbräuhaus. Ob verwunschen, schräg oder einfach nur schön – wir haben die tollsten und kuriosesten Orte für euren nächsten Trip in die bayerische Hauptstadt zusammengefasst.

Hinein in die kunterbunte Glitzerwelt

Bunt, individuell und ein wenig verwunschen: Das Flair auf dem Viehhof im alten Schlachthofareal erinnert ein wenig an eine Märchenlandschaft. Umgeben von bunten Girlanden, Fähnchen und Graffitimauern können Freunde der elektronischen Tanzmusik hier Konzerten und Festivals lauschen. Doch auch Familien mit Kindern finden auf dem Gelände dank verschiedener Märkte und eines Kinos beste Unterhaltung und können dabei die zirkusähnliche Glitzeratmosphäre genießen. Trotz bekannter Veranstaltungen wie dem Wannda-Kulturfestival ist der Viehhof noch immer ein kleiner Geheimtipp und absolut einen Besuch wert.

Ein „Musäum“ der etwas anderen Art

Museen wie das Deutsche Museum oder das Bayerische Nationalmuseum sind weltweit bekannt. Doch wie wäre es stattdessen mal mit einem Musäumsbesuch? Nein, hierbei handelt es sich nicht um einen Schreibfehler, denn im Valentin-Karlstadt-Musäum findet man zahlreiche Kuriositäten, die diesen Ort so besonders machen, dass er auch eine individuelle Schreibung verdient. Vom „seltenen Tropfen Beamtenschweiß“ über geschmolzene Schneefiguren bis zum Winterzahnstocher bekommen Besucher hier groteske und urkomische Kunstwerke zu sehen, die München – und insbesondere das Leben von Karl Valentin – auf einzigartige Weise darstellen.

Action im Englischen Garten

Idyllisch und ruhig geht es im Englischen Garten zu. Wer aber hätte gedacht, dass man im berühmten Eisbach auch surfen kann? Der Bach mit seinen tosenden Fluten und Wasserfällen wurde auf Wunsch von Ludwig von Sckell künstlich angelegt und sollte einst ein Platz der Romantik werden. Romantisch dürfte es inmitten der grünen Parkanlage noch immer sein, doch fernab der Wege finden Abenteuerlustige und vor allem Surfer auf der stehenden Welle des Gewässers eine echte Herausforderung. Wer sich die wagemutigen Surfer inmitten des Parks anschauen möchte, sollte seine Tour vom Haus der Kunst starten. Das zeitgenössische Kunstmuseum liegt in der Nähe des Englischen Gartens und ist mit fußläufiger Distanz zum Marienplatz oder dem alten Rathaus auch als Übernachtungsstandort für andere Sightseeing-Touren interessant. Wer also auf Portalen wie ab-in-den-urlaub.de ein Hotel in der Nähe vom Haus der Kunst sucht, hat die besten Voraussetzungen für einen bequemen Städtetrip mit kurzen Wegen.

Nostalgische Gefühle beim Fahren im Paternoster

Fahrstühle in Hotels und öffentlichen Einrichtungen sind in aller Regel modern und sicher – so auch in München. Etwas abenteuerlicher wird es allerdings in der Blumenstraße im Städtischen Hochhaus – hier kann dank gekipptem Paternoster-Verbot jeder in den Genuss eines klassischen Paternoster-Aufzugs kommen. Die Personenumlaufzüge fahren ganze elf Stockwerke hoch und garantieren dank offener Bauweise und ständigem Umlaufbetrieb reichlich Fahrfreude und Bauchkribbeln. So lässt sich München auf ganz andere Weise erkunden.


Bildrechte: Flickr River surfing on the standing wave Seth Schoen CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten