Grün arbeiten – Tipps für einen umweltfreundlichen Arbeitsplatz

Grün arbeiten – Tipps für einen umweltfreundlichen Arbeitsplatz

Ein nachhaltiger und bewusster Lebensstil gehört mittlerweile bei vielen Menschen zum Alltag. Fleisch wird nicht mehr oder nur noch selten gegessen und wenn, dann kommt nur das gute Fleisch vom Biobauern in die Pfanne. Auch beim Kauf von Kleidung achten einige darauf, dass diese unter fairen Bedingungen und natürlichen Materialien produziert wurden. Das Auto wird auch gern stehen gelassen und lieber auf das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen. Doch nicht nur als Privatperson kann man sich für umweltbewusstes Handeln entscheiden, auch am Arbeitsplatz gibt es jede Menge Möglichkeiten für Nachhaltigkeit.

Grünes Büro

Papierverbrauch reduzieren

Dank Computern, Tablets, Smartphones und anderen digitalen Helfern ist es heutzutage recht einfach, im Büro auf Papier zu verzichten. Doch aus alter Gewohnheit greifen doch viele noch zu Stift und Papier, obwohl dies ganz leicht zu vermeiden wäre. Unternehmen können zum Beispiel auf reinen E-Mail-Verkehr umsatteln, statt Briefe zu versenden. Hierbei ist es von Vorteil, nicht auf kostenlose Freemail-Anbieter auszuweichen, sondern sich für eine eigene Webmail Adresse wie zum Beispiel von 1und1.de zu entscheiden – denn eine Adresse mit eigener Mail-Domain wirkt deutlich professioneller als die kostenlose Variante. Weiterhin sollte man Bewerbern dazu auffordern ihre Bewerbungen nur online zu verschicken oder direkt ein Online-Bewerbungs-Verfahren anbieten. Statistik: Welche Nachhaltigkeitsthemen deutsche Unternehmen für wichtig halten (auf einer Skala 1=
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista.

Energie sparen

Deutsche Unternehmen achten laut Statista vor allem beim Energieverbrauch auf Nachhaltigkeit. Und hier gibt es auch viel zu beachten, denn schon die kleinsten Veränderungen im Arbeitsalltag können viel hinsichtlich der Nachhaltigkeit bewegen. Ein schöner Nebeneffekt: Wer Energie spart, senkt auch gleichzeitig die monatlichen Fixkosten. So ist es empfehlenswert, bei warmen Temperaturen zunächst auf natürliche Lüftung zu setzen und – wenn es doch zu heiß wird – die elektrischen Ventilatoren anstatt einer Klimaanlage in Betrieb zu nehmen. Auch den Mitarbeitern muss deutlich gemacht werden, dass das Unternehmen viel Wert auf einen grünen Arbeitsplatz legt. Jeder Mitarbeiter sollte daher daran denken, am Abend die Computer herunterzufahren und die Bildschirme auszuschalten. In der Mittagspause lohnt es sich, den PC wenigstens in den Stand-by-Modus zu fahren und die Bildschirme auszuschalten. In Räumen, die nicht ständig besetzt sind – wie Flure, Toiletten oder Lagerräume – könnten Lichtschalter gegen Bewegungssensoren ausgetauscht werden.

Eine grüne Atmosphäre schaffen

Im wahrsten Sinne des Wortes sollte im gesamten Arbeitsbereich eine grüne Atmosphäre geschaffen werden. Pflanzen tragen nicht nur dazu bei, dass das Büro wohnlicher wirkt, sondern verringern auch die Luftverschmutzung im geschlossenen Raum und sollen sogar die Produktivität der Angestellten steigern. Weiterhin sollte jedem Mitarbeiter die Mülltrennung so einfach wie möglich gemacht werden, in dem in der Küche und in den Essräumen eindeutig gekennzeichnete Mülleimer stehen, die deutlich machen, in welchen der Bio-, Plastik-, Papier- bzw. Restmüll hineingehört. Aber auch die Initiative der Mitarbeiter ist gefragt: Kollegen sollten motiviert werden, eigene Ideen für ein umweltfreundliches Büro zu entwickeln. Bildrechte: Flickr Recycle GotCredit CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten