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Endlich wohlfühlen im eigenen Zuhause!

Der Frühling ist da! Die wärmende Morgensonne fällt durch die Schlafzimmerfenster, du öffnest langsam die Augen - und dein Blick fällt auf reines Chaos: Staubflusen in den Ecken, Klamotten auf dem Boden, eingetrocknetes Geschirr in der Spüle. Wem das bekannt vorkommt, der sollte einen Frühjahrsputz in Angriff nehmen. Der kalte, graue Winter in Deutschland sorgt oft dafür, dass wir uns müde, energielos und abgeschlagen fühlen. Auch im Haushalt bleiben dann viele Aufgaben liegen - vielleicht haben sich Ecken und Nischen gebildet, in denen sich Krimskrams stapelt. Eventuell fällt uns auch auf, dass man sich mit der Einrichtung einfach nicht mehr wohlfühlt. Seit Marie Kondō wissen wir jedoch, dass eine saubere, gut eingerichtete Wohnung das Lebensgefühl grundlegend zum Positiven verändert. Aber wo anfangen?

Ausmisten

Bist du so weit, dass du am liebsten alles wegschmeißen und dir eine neue Wohnung suchen würdest? Das muss nicht sein - mit ein paar Handgriffen ist es oft möglich, sein Zuhause neu zu gestalten. Der erste Schritt ist es, sich von Ballast zu befreien. Oft ist es anfangs nicht leicht herauszufinden, welche Dinge zu einem passen und was einem wirklich gefällt. In diesem Fall bietet es sich an, zunächst andersherum zu denken: Was passt nicht mehr zur momentanen Lebenssituation? Dabei kann es sich um Dinge handeln, für die du einfach keine Verwendung mehr findest. Beispielsweise wenn sie zu einem Hobby gehören, das du vor Jahren aufgegeben hast. Es können auch Gegenstände sein, die der Vergangenheit angehören, zum Beispiel der ausgewaschene Pullover des Ex-Partners. Vielleicht sind es auch Kleidungsstücke, aus denen man im wahrsten Sinne des Wortes "herausgewachsen" ist, weil sie einfach nicht mehr passen. Das Ausmisten ist ein reinigender und zugleich emotionaler Prozess. Oft hängt das Herz noch an Dingen, weil sie einen an etwas erinnern oder zu einer Fantasievorstellung gehören, die man von sich selbst hat. Marie Kondō hat in diesem Fall einen hilfreichen Tipp - nämlich auf den "Spark of Joy" zu achten. Das Prinzip: Nimm die Gegenstände in die Hand und spüre, ob sie dir Freude bereiten. Wenn ja: Behalten. Wenn nein: Verschenken, verkaufen oder wegwerfen.

Reinigen

Stell dir vor, du wärst dein eigener Gast. Wie würdest du ihn in deiner Wohnung empfangen wollen? Wie sauber und aufgeräumt sollte sie sein? Oftmals fällt das Putzen besonders schwer, wenn man es zu lange vernachlässigt hat. Versuche also, jeden Tag ein bisschen Zeit in Sauberkeit zu investieren. 15 oder 20 Minuten reichen völlig aus. Sieh das Putzen nicht als Strafe an, sondern als achtsamen Liebesbeweis dir selbst gegenüber. Du bist es wert, in einer schönen, aufgeräumten Wohnung zu leben. Informiere dich zudem, wie und mit welchem Reinigungsmittel welcher Wohnbereich am besten geputzt wird. Tipps und Hilfen bekommst du bei Mutti oder auf entsprechenden Ratgeberseiten im Internet.

Einrichten

Wenn du nur noch Gegenstände besitzt, an denen dein Herz hängt, ist es an der Zeit, aus der Wohnung ein Zuhause zu machen. Welche Farben, Strukturen und Formen sprechen dich an? Welche Ansprüche hast du an die einzelnen Zimmer? Magst du es eher ruhig und geschützt oder bevorzugst du weite, helle Räume? Brauchst du ein ruhiges Schlafzimmer oder einen strukturierten Arbeitsplatz? Die schönste Katalog-Wohnung kann sich falsch anfühlen, wenn sie nicht zum eigenen Lebensstil passt. Hör also auf dein Bauchgefühl, deine Intuition und vor allem - hab Spaß dabei, dir ein neues, frisches Zuhause zu schaffen.