Durch den Festivalsommer tanzen - in den richtigen Schuhen kein Problem

Die Festivalsaison steht in den Startlöchern. Mehr als hundert Veranstaltungen stehen Musikbegeisterten in diesem Sommer zur Auswahl. Über mehrere Tage wird getanzt, gefeiert und gegessen: Dafür braucht man eien ganze Reihe an Ausrüstungsgegenständen wie Campinggeschirr, Dosenöffner oder Bauchtaschen. Gutes Schuhwerk wird oft vernachlässigt, obwohl es besonders wichtig ist, um diese aufregende Zeit heil zu überstehen.

Was man unbedingt einpacken sollte

Packlisten für unterschiedliche Zwecke gibt es im Internet zuhauf; man kann sie sich ausdrucken und die Punkte nach und nach abhaken. Für den Festivalbesuch eignet sich am besten eine Liste für den Campingurlaub; dort sind im Wesentlichen Gegenstände wie Zelt, Isomatte, Schlafsack und Kleidung, Medikamente und Sonnenschutz aufgelistet. Ausweis und Ticket sollte man natürlich nicht vergessen. Umgekehrt gibt es auch Dinge, die man besser zu Hause lässt - zum Beispiel das teure Handy und nicht benötigte Schlüssel. Da der Festivalsommer durchaus regnerisch werden kann, gehören Gummistiefel und ein Regencape ebenfalls zur Grundausstattung. Darüber hinaus sollte man mindestens zwei Paar Schuhe dabeihaben: Flip-Flops für die heißen Tage oder zum Duschen - und festere Schuhe für die Konzerte.

Was gute Schuhe auszeichnet

Ganz wichtig ist, dass die Schuhe nicht drücken. Denn Blasen an den Zehen und Druckstellen an den Fersen trüben den Festivalgenuss ganz erheblich. Zwar kann man mit speziellen Blasenflastern sowohl vorbeugen als auch wunde Stellen an den Füßen verarzten. Diese Notmaßnahme ist aber wenig nachhaltig, wenn man den ganzen Tag weiterhin in den zu engen, drückenden Schuhen stehen muss. Deshalb ist es wichtig, Schuhe dabeizuhaben, die Halt geben und gut passen. Die Zehen sollten nach vorne noch etwa zwei Zentimeter Platz haben und sie dürfen seitlich nicht zusammengedrückt werden. Orthopädische Schuhe oder Bequemschuhe garantieren diesen Komfort. Je nach Untergrund und Beschaffenheit der eigenen Füße sind auch Sandalen geeignet - es müssen nicht zwingend geschlossene Schuhe sein.

Gut für den Fuß und trotzdem stylish

Bei solchen "gesunden" Schuhen muss der Style nicht auf der Strecke bleiben. Mittlerweile erhält man auch sogenannte "Gesundheitsschuhe" in unterschiedlichen Modellen und Farben. Innovative Anbieter wie La Shoe stellen beispielsweise Schuhe her, die sich sogar für Hallux-valgus-Zehen eignen und dabei so trendy sind, dass sie sich von herkömmlichen Designerschuhen nicht unterscheiden. Materialien wie Leder oder Leinen in Braun, Schwarz oder einer leuchtenden Farbe werden zu modernen Sneakern, Sandaletten, Pumps, Boots und Stiefeln verarbeitet.

Risiken durch falsche Schuhe

Nicht nur auf Festivals ist es unangenehm, wenn die Schuhe drücken - egal, ob an den Zehen, der Ferse oder dem Spann. Dauerhaft schmerzende Füße können im Alltag erheblich einschränken. Umso wichtiger ist es, sich nicht in zu enge oder hohe Schuhe zu quälen, nur weil ihr Style gerade angesagt ist. Was allerdings die wenigsten wissen, ist, dass auch zu weite Schuhe schädlich sind. Die Auswirkungen machen sich anders als bei zu engen Schuhen meist erst nach einer Weile bemerkbar. Da zu weite Schuhe nicht genügend Halt geben, belasten sie auf Dauer verschiedene Gelenke wie Knöchel und Knie; auch Muskelschmerzen könne die Folge falscher Schuhe sein. Und spätestens dann ist der Wechsel zu anderen Schuhen angeraten. Wer genau wissen möchte, wie es um seine Füße bestellt ist, lässt sie am besten einmal von einem Orthopäden untersuchen.


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