Diese unglaublich dummen Ideen machten Millionäre

Diese unglaublich dummen Ideen machten Millionäre

Wer kennt das nicht? Ihr sitzt mit guten Freunden bei einem Bier in der Kneipe und irgendwann sagt einer von euch, es bräuchte ja nur eine richtig gute Idee, dann könnte man schnell reich werden. Dann nicken alle, der eine oder andere wirft eine Idee ein, ihr diskutiert, verwerft sie. Weil sie nicht gut, nicht clever genug ist. Unter uns: Die Idee muss gar nicht wirklich gut sein. Und ganz unter uns: Schaut man sich die Ideen an, die Millionäre machten, kann man sogar sagen, dass du dümmsten Ideen manchmal die besten sind. Und mit dumm meine ich wirklich: die allerdümmsten. Drei Beispiele gefällig?

Der Typ, der Steine verkauft

Einen besonderen Platz in unser aller Herzen hat der Unternehmer Gary Dahl verdient. Irgendwann im Jahr 1975 kam ihm eine glorreiche Idee: Warum sollte er seinen Mitmenschen nicht einfach Steine verkaufen? Um genau zu sein: Je einen Stein, vermarktet als pflegeleichtes Haustier, verpackt in einer hübschen Schachtel mit der Aufschrift „Pet Rock“. Das Ergebnis: Als seine Idee Fahrt aufnahm, verdiente er rund 15 Millionen Dollar alleine in den ersten sechs Monaten. Multimillionär durch den Verkauf von Steinen. Und deine Eltern sagen dir, dass du deine Ausbildung oder dein Studium abschließen solltest, um mal Erfolg zu haben?

Katzencontent

Das Internet ist voller Katzencontent. Das ist schlimm genug. Schlimmer noch ist, dass eine Seite, die den ganzen Hype befeuerte, ihren Eigentümern beim Verkauf Millionen einbrachte. Icanhas.cheezburger.com heißt die Seite, und zu Anfang war auf der Homepage nur das Bild einer fetten Katze mit der – bei der URL wenig überraschenden – Beschriftung „I can has cheezburger?“ zu sehen. Mehr nicht. Inzwischen ist die Seite erfolgreiche Anlaufstelle für alle Arten von Katzen- und Tierfotocontent. Was sie nicht unbedingt sympathischer macht.

Pixel für Pixel zur Million

Immerhin ein Körnchen Kreativität – und einen Eimer Dreistigkeit – muss man Alex Tew zusprechen. Als 21-Jähriger registrierte er die „Million Dollar Home Page“. Darauf war erst einmal nichts zu sehen, stattdessen lockte die Seite mit einem Angebot: Sie zeigte eine Fläche von exakt einer Million Pixel (1000 mal 1000), und Tew verkaufte jeden Pixel für einen Dollar. In knapp einem Jahr war die Million Pixel tatsächlich verkauft, die letzten tausend Pixel wurden sogar für 40.000 Dollar bei eBay versteigert. Alex Tew konnte sich entspannt zurücklehnen. Und die Seite ist heute noch im Netz, ein Mahnmal der Scheußlichkeit.

Und was lernen wir daraus?

Millionär zu werden, hat offensichtlich nicht wirklich mit der einen genialen Idee zu tun, sondern mit sehr, sehr viel Glück. Und Mitmenschen, die Steine kaufen. In diesem Sinne: Beim nächsten Bier unter Freunden im Biergarten könnt ihr vielleicht auch die etwas dümmeren Ideen umsetzen. Vielleicht klappt es ja. Und wenn nicht: Lotto spielen ist auch eine Idee.