Die halbe Miete zum Gewinn

Fehler bei Sportwetten vermeiden

Gewinn
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Manchmal finden sich im Geldbeutel noch ein paar Euros, um sie in Sportwetten zu investieren. Ein bisschen hängt daran natürlich immer die Hoffnung, einen Gewinn einzufahren, um sich damit einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Natürlich kann nicht jeder das ganz große Los ziehen, aber die Wahrscheinlichkeit erhöht sich immerhin, wenn du dich an bestimmte Regeln hältst. Die wichtigste Regel lautet: niemals blind loswetten! Eigentlich fasst dieser kurze Merksatz alle anderen Grundsätze bereits zusammen.

Die Wettentscheidung mit soliden Infos gründen

Informationen sind bei Sportwetten zweifelsohne das A und O. Bei den großen Sportarten wie Fußball, Basketball oder Football sind derartige Mengen von Informationen öffentlich zugänglich, dass es extremes Fachwissen benötigt, um wirklich faktenbasiert Gewinnwahrscheinlichkeiten zu ermitteln und zu vergleichen, ob die Buchmacher vielleicht zu anderen Schlüssen gekommen sind. Ist man hingegen ein Experte für weniger populäre Sportarten wie Tennis, so kann man tatsächlich punkten. Zur Informationsbeschaffung ist es höchst sinnvoll, sich die Wett-Tipps der Anbieter anzuschauen. Beispielsweise beim Match Stefanos Tsitsipas gegen Ricardas Berankis sind sich die Buchmacher einig: Sie sehen vor allem Tsitsipas deutlich vorne. Besitzt ein Sportfan Informationen, die Gegenteiliges wahrscheinlich machen, so kann sich das Setzen auf den Außenseiter ganz besonders auszahlen. Der zu erwartende Gewinn ist in diesem Fall sehr viel höher, als wenn der Einsatz beim haushohen Favoriten landet. Natürlich ist es gar nicht leicht, an echte Insider-Tipps zu gelangen, doch wer diese Möglichkeit auch nur entfernt besitzt, der sollte sie für sich nutzen.

Auf Lizenzen und Kundenbewertungen achten

Bevor es aber in die Vollen geht, musst du dir einen seriösen Wettanbieter suchen, der wirklich auch für Deutschland zugelassen ist. Schau sehr genau hin, ob deine ausgesuchte Plattform aktuell bundesweit zugelassen ist, um nicht in die Fänge von Gaunern zu geraten. Selbstverständlich ist es auch eine gute Idee, sich Kundenmeinungen und Bewertungen im Netz durchzulesen, bevor es zu einer endgültigen Entscheidung für oder gegen einen Anbieter kommt. Besonders praktisch sind thematisch sortierte Vergleichsseiten, die alle wichtigen Plattformen in Tabellenform nebeneinanderstellen, damit sich die User zügig und bequem orientieren können. Wenn du dazu noch den einen oder anderen Blogger aufspürst, der bestimmte Seiten persönlich getestet hat und in seinem Bericht auch die negativen Aspekte beleuchtet, bist du bestens versorgt.

Reine Favoritenwetten sind keine gute Idee

Typische Favoritenwetten sind meistens keine gute Idee. Wenn du denkst, dass Real Madrid jeden Gegner bezwingt und auch Bayern München nicht zu schlagen ist, dann wirf besser einen intensiven Blick auf die Wirklichkeit. Diese Teams verlieren öfter als man meinen sollte, und wenn sie dann doch gewinnen, fällt die Auszahlung enttäuschend gering aus. Wirklich erfolgreiche Wettfans machen eher einen Bogen um sogenannte Top-Teams, sie betrachten lieber jedes Spiel und die darin enthaltenen Chancen einzeln. Setze weder auf König Zufall noch auf die vermeintliche Glückssträhne einer Mannschaft, denn das endet in den meisten Fällen ungut. Gehe stets bedacht und mit Köpfchen vor, auch wenn diese Vorgehensweise viel Zeit und Geduld kostet.

Mathematische Formeln sind keine Erfolgsstrategie

Einige Wettfreunde haben das martingale System, das eigentlich eher bei Roulette und Co. angewandt wird, in den Sportwetten-Bereich importiert. Dieses immer wieder hochgelobte Prinzip sieht vor, bei einem Verlust den Einsatz zu verdoppeln. Schon sehr bald, so die Sage, sind alle Verluste durch einen entsprechend hohen Gewinn kompensiert. Aber die Wahrheit lautet: Mathematische Systeme gleich welcher Art eignen sich nicht dazu, um auf dem Sportwettensektor dauerhafte Erfolge zu erzielen. Im Grunde fällt diese Strategie unter den Punkt "blind loswetten", von dem wir bereits im ersten Absatz abgeraten haben. Wenn sich die Verluste häufen, dann ist es sogar besser, die Einsätze zu verkleinern, damit sich deine Bankroll am Ende nicht in Luft auflöst. Auch Panik-Schnellschüsse solltest du dir verkneifen, sogar dann, wenn dir das Wasser gefühlt bis zum Hals steht. Nichts, aber auch gar nichts, geht über eine fundierte, intensive Analyse, bevor der Einsatz beim Buchmacher landet.

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Ein durchdachtes Bankroll-Management als solide Basis

Die bereits erwähnte Bankroll sollte stets die solide Basis sein, auf die ein Sportwettenfan sein Häuschen baut. Dabei handelt es sich um das maximal zur Verfügung stehende Geld, das für Wettaktivitäten verwendet werden darf. Die Summe sollte stets so bemessen sein, dass für alle anderen wichtigen Dinge des Lebens noch genügend Finanzen übrigbleiben – und das Überschreiten dieses Werts ist ein absolutes Tabu. Hinzu kommt eine durchdachte Planung, die dazu dient, die Bankroll scheibchenweise einzuteilen, um damit das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Wieder ist es die goldene Regel "niemals blind loswetten" die wir damit beherzigen. Denn dabei geht es nicht nur um gezielte Einsätze, sondern auch darum, das zur Verfügung stehende Geld sorgsam zu verwalten.

Wie wir alle wissen, gibt es keinen absolut sicheren Weg, per Sportwetten zu Reichtum zu gelangen. Trotzdem sind immer mal wieder kleine oder auch größere Gewinne zu erwarten, wenn der Wettfreund bei der Stange bleibt und regelmäßig seine Einsätze auf bewusste Weise tätigt. Und eine schöne Nebenwirkung hat die Sache auch: Der Wettende lernt seine Lieblingssportart noch viel besser kennen als vorher und entwickelt sich vielleicht sogar zu einem echten Spezialisten.