Bei heißen Temperaturen im Sommer: Die besten Tipps zur Abkühlung

So langsam wird es Sommer in Deutschland und wir können uns auf warme und heiße Tage freuen. 
Aber so sehr wir uns diese Zeit herbeigesehnt haben, eine unangenehme Sache bringen die heißen Temperaturen doch mit sich: Schwitzen! Wie hält man die Hitze am besten aus, wenn man nicht am See liegen und sich abkühlen kann? Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt:

1.       Kühlende Lebensmittel & Getränke

Dass man bei warmen Temperaturen mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag  zu sich nehmen sollte, ist allgemein bekannt. Um den Körper nicht unnötig zum Schwitzen zu bringen, sollte man auch ein wenig darauf achten, was man trinkt. Generell ist von eiskalten Getränken abzuraten, da der Körper daraufhin zusätzlich Wärme produziert, um die kalte Flüssigkeit im Innern zu erwärmen. Besser ist es Getränke zu genießen, die in etwa mit der Körpertemperatur übereinstimmen. Besonders eignet sich lauwarmer Pfefferminztee – er kühlt von innen ebenso wie Salbeitee, der durch seine Bitterstoffe verengend auf die Schweißdrüsen wirkt. Wer keinen frischen Tee im Garten hat, kann ihn mittlerweile auch ganz einfach online bestellen, wie zum Beispiel bei der Preisvergleichsseite Ladenzeile.de oder direkt bei spezialisierten Shops, wie die Teemanufaktur.
Auch wenn er außerhalb des Flugzeugs nur selten zu sich genommen wird, Tomatensaft ist ein nützlicher Helfer gegen Transpiration. In dem Saft sind Antioxidantien enthalten, die sich auf die aktivität der Schweißdrüsen auswirken. Außerdem haben verschiedene Gemüse- und Obstsorten eine kühlende Wirkung auf den Körper, zum Beispiel Zitrusfrüchte, Melonen, Trauben oder Gurken.

2.       Externe Kühlung

Kalte Fußbäder sorgen dafür, dass sich der Körper abkühlen kann. Wer gerade nicht die Möglichkeit hat, weil er etwa im Büro sitzt, kann sich auch mit Kompressen weiterhelfen. Diese können im Winter erhitzt und im Sommer im Gefrierfach aufbewahrt werden. Somit kann man immer mal wieder zwischendurch Hände, Gesicht und Nacken kühlen. Wer kein Geld dafür ausgeben möchte, kann auch einfach ein Handtuch in kaltes Wasser tauchen und dieses auf die Haut legen. Ähnlich erfrischend wirkt das regelmäßige und ausgiebige Abspülen der Unterarme und des Gesichts mit kaltem Wasser.
Ventilatoren sind besonders in Büros ein beliebtes Hilfsmittel, um sich eine Abkühlung zu verschaffen. Trotzdem sollten diese mit Vorsicht eingesetzt werden, da viele Leute die Zugluft nicht vertragen und sich leicht erkälten. Nach Möglichkeit sollte man den Ventilator so einstellen, dass er seine Richtung ständig ändert. 

3.       Wohnung kühl halten

Um die Wohnung innen kühl zu halten, auch wenn sie draußen direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt ist, gilt es, tagsüber die Fenster geschlossen zu halten, damit die warme Luft nicht direkt nach innen gelangt. Gelüftet werden sollte dann in der Regel nur früh am Morgen oder spät am Abend. Da die Wärme auch über geschlossene Fenster in Räume gelangen kann, hilft zusätzlich ein von außen angebrachter Sonnenschutz wie etwa eine Jalousie. Sollte das nicht möglich sein, kann man auch einen Vorhang von innen anbringen. Spezielle Verdunkelungsvorhänge sind so konzipiert, dass sie nicht nur licht-, sondern auch wärmeabweisend sind. Grundsätzlich hat jede Art von Beschattung einen positiven Einfluss. Eine weitere Maßnahme sind feuchte Baumwolltücher im Raum aufzuhängen. Sobald diese anfangen zu trocknen, wird der Luft Wärme entzogen und dabei auch die Umgebung abgekühlt.

   

4.       Kleidung

Dass man im Sommer möglichst leichte Kleidung tragen sollte, sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Dabei macht es Sinn, auf helle Kleidung zurückzugreifen, da dunkle Farben die Wärme absorbieren. Zusätzlich sollten Sie auf Kleidung aus Naturmaterialien achten, da diese in der Regel luftdurchlässig sind und Flüssigkeit gut aufnehmen können. Leinen, Baumwolle oder Seide sind im Sommer besonders leicht und angenehm zu tragen.

 

5.       Tagesablauf

Wenn es wirklich heiß draußen ist, sollten Sie die Mittagshitze, besonders zwischen 11 und 15 Uhr, lieber meiden. Sollten Sie trotzdem rausgehen, dann nur mit Sonnencreme und Kopfbedeckung. Die UV-Strahlung ist zu dieser Zeit besonders hoch und somit außerdem die Gefahr schnell einen Sonnenbrand zu bekommen. Meiden Sie während dieser Zeit außerdem anstrengende Tätigkeiten, da sie nicht nur den Körper stark belasten, sondern auch die Schweißproduktion weiter anregen. 
Sport sollte ausschließlich während der kühleren Morgen- oder Abendstunden stattfinden.


Foto: Jens Schwinn/Instagram