Dating-Apps: Darauf kommt es beim digitalen Flirt wirklich an

Zu den bekannten Dating-Apps Tinder, Lovoo, Badoo und ihren Alternativen muss man fast keine Worte mehr verlieren: Anmelden und losflirten heißt die Devise. Dass das nicht immer so leicht ist, weiß jeder, der selbst auf einer der Flirt-Plattformen unterwegs ist. Mittlerweile ist das Netz aber voll mit Ratgebern, Tests und Tipps. Für das Beispiel Lovoo werden in diesem Artikel die besten Tipps gesammelt.

Liebe auf den ersten Blick?

Der erste Eindruck ist absolut entscheidend: Wer mit einem guten Foto überzeugt, hat gleich bessere Chancen. Dieser Blog rät zum Beispiel, farbige Hintergründe zu benutzen. Diese fallen in der Bilderflut sofort auf, graue und eintönige Fotos gehen hingegen total unter. Vermutlich noch wichtiger ist es, selbst aktiv zu werden. Darauf warten angeschrieben zu werden – ob Mann oder Frau – wird selten zum Erfolg führen. Außerdem ist gerade in großen Städten Konkurrenz zahlreich vorhanden.

Mit Anmachsprüchen experimentieren

Wie ein altes Sprichwort schon sagt: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ Im Netz gibt es schon zahlreiche Berichte von Nutzern mit gemischten Erfolgen. Entscheidend ist es, sich von anfänglichen Rückschlägen nicht unterkriegen zu lassen, sich authentisch zu geben und erfinderisch zu sein: Sowohl Status- wie auch Anmachspruch sollten möglichst kreativ sein. Gute Anregungen bieten zum Beispiel Erfahrungen anderer Nutzer und Tester. Die Cosmopolitan berichtet von überraschenden Statussprüchen, die durchaus herausfordernd sein können. Netzwelt hat hier gleich ganze „25 erste Nachrichten, die zum Erfolg führen“, gesammelt. Letztlich kann man aber nie den Geschmack des Gegenübers kennen: Manch einer steht auf herausfordernd-provokative Anschreiben, andere bevorzugen die witzig-charmante Tour. Daher sollte man sich nicht unterkriegen lassen, wenn es die ersten Male nicht klappt. Dieser Erfahrungsbericht deutet dennoch an, dass ein sorgfältig ausgefülltes Profil und etwas Kreativität die erfolgreichen Kontaktaufnahmen durchaus verdoppeln können.

Auf den Ton achten

Geschmäcker sind verschieden, aber schlechte Umgangsformen und Unhöflichkeiten will niemand – auch im Internet nicht. Machosprüche und abgedroschene Floskeln werden garantiert von einem Großteil der Nutzer bzw. Nutzerinnen ignoriert. In diesem Test wird empfohlen, stattdessen natürlich zu sein und einfach ein lockeres Gespräch anzufangen.

Der Anfang ist gemacht

Online-Dating unterscheiden sich nur in erster Instanz vom Face-to-Face-Flirt. Ist der Kontakt erst einmal hergestellt, gelten die gleichen Regeln wie im echten Leben: Aufmerksam sein, sich auf die Interessen des Anderen einlassen (bitte ohne sich selbst zu verstellen), nicht zu oberflächlich sein und vor allem nicht beleidigend oder unhöflich werden. Wenn bei einem persönlichen Treffen alles passt, herzlichen Glückwünsch! Und findet man keinen Draht zueinander: auch nicht schlimm. Die Nutzerzahlen beim Online-Dating steigen, und wenn auf digitalem Weg trotzdem kein Partner gefunden wird, bleibt immer noch das echte Leben. Irgendwann wird es schon klappen, bekanntlich passt ja auf jeden Topf ein Deckel!


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