Das sind die gefährlichsten Extremsportarten der Welt

Sich in die Tiefe stürzen, auf Wellen reiten oder steile Berge erklimmen - Extremsportler gehen regelmäßig an ihre Grenzen. Sie lieben den Adrenalinkick und können es gar nicht erwarten, den nächsten zu bekommen. Bei diesen fünf Extremsportarten schlägt das Herz schon vom Lesen schneller!

Highlining

Beim Slacklining wird ein langer Gurt zum Beispiel zwischen zwei Bäumen im Park etwa auf Knie- oder Hüfthöhe befestigt und man balanciert darauf. Highlining ist die Extremvariante davon. Die Line ist dabei, wie der Name schon sagt, sehr hoch angebracht, etwa zwischen Hochhäusern oder Felswänden. Wer hier das Gleichgewicht verliert, hat einen weiten Weg nach unten. Immerhin: Normalerweise gibt es eine Sicherung.

Eisklettern

Klettern und Bouldern sind schön und gut, aber wer wirklich etwas wagen möchte, macht Eisklettern. Die Herausforderung ist dabei die Natur selbst. Anders als Gestein verändert sich die Eisfläche nämlich: Das Eis kann schmelzen oder brechen, Sicherungen müssen mit sehr viel Vorsicht angebracht werden, zum Klettern werden Steigeisen und Eispickel benötigt. Und kalt ist es auch noch.

Big Wave Surfing

Surfen an und für sich ist schon anspruchsvoll, aber im Vergleich zum Big Wave Surfing ein Kinderspiel. Wie der Name schon sagt, konzentrieren sich die Extremsurfer auf die großen Wellen, die durchaus mal 20 Meter hoch sein können. Die Wellen sind so hoch und gewaltig, dass die Surfer nicht in sie hineinpaddeln können, sondern von einem Jet-Ski oder sogar Hubschrauber in die Welle gezogen werden, bevor sie sie reiten können. Der Sport ist nur für erfahrene Surfer zu empfehlen - zu groß ist die Gefahr, in die tosenden Wassermassen zu geraten.

Base-Jumping

Mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen, ist für viele Menschen schon extrem. Base-Jumper steigen zwar nicht ins Flugzeug, aber ihre Sprünge sind deshalb nicht sicherer. Sie springen von Hochhäusern, Felsen oder Brücken - nur mit einem Fallschirm auf dem Rücken. Da der Weg zum Boden wesentlich kürzer ist als beim richtigen Fallschirmspringen, dürfen sich die Base-Jumper keinen Fehler erlauben. Geht der Fallschirm zu spät auf, kann es knapp werden.

Wingsuit Flying

Base-Jumping ist noch nicht extrem genug? Beim Wingsuit Flying tragen die Springer einen speziellen Wingsuit, der ihnen das Aussehen eines Flughörnchens verleiht. Zwischen Armen und Beinen hat der Anzug Flächen, mit denen die Springer auf dem Wind gleiten können. Klingt gewagt? Ist es auch. Wingsuit Flying gilt als die gefährlichste Sportart der Welt, und es hat bereits zahlreiche Todesfälle gegeben.

Unfälle passieren auch beim Freizeitsport

Wer Nervenkitzel möchte, muss sich nicht gleich von Hochhäusern stürzen oder Riesenwellen bezwingen. Es gibt genug andere Sportarten, die für einen Adrenalinkick sorgen. Trotzdem haben auch Sportarten wie Skifahren oder Fußballspielen ihre Risiken. Durch gutes Training und Vorsicht kann man sie zwar minimieren, aber ein Restrisiko bleibt. Es kann daher sinnvoll sein, sich dagegen abzusichern. Eine Unfallversicherung zahlt zum Beispiel, wenn man sich in der Freizeit schwer verletzt. Auch für den Ernstfall sollten Sportler vorsorgen, gerade wenn sie eine Familie haben. Eine Risikolebensversicherung kann zwar den emotionalen Verlust nicht ersetzen, wenn jemand stirbt, sie federt aber finanzielle Probleme ab, die zum Beispiel entstehen können, wenn plötzlich ein Einkommen wegfällt. Die monatlichen Beiträge zur Risikolebensversicherung sind dabei vergleichsweise niedrig, trotz der hohen Versicherungssumme.

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