Das perfekte Partybild schießen – Tipps & Tricks

Keine Party ohne richtig coole Partybilder. Doch so einfach es klingt, ist es häufig nicht. Farbiges und schnell wechselndes Licht, tanzende Partygäste und viel zu wenig Platz zum Fotografieren. Da kann die Stimmung auf der Party noch so gut sein, sie richtig einzufangen ist durchaus eine Herausforderung. Hier kommen wertvolle Tipps, wie es dennoch gelingen kann.


Fotos erzählen Geschichten

Ob im Club, auf einer Geburtstagsfeier oder einer lockeren WG-Party – verrückte Selfies und Gruppenbilder sind einfach ein Muss. Es sind gerade diese Bilder, die einen immer wieder an schöne Zeiten mit Freunden erinnern werden. Und wie häufig verwendet man gerade solche Partymotive, um ein originelles Geschenk zu kreieren? So ein Fotobuch – das man bei speziellen Anbietern mittlerweile ganz leicht online erstellen lassen kann – ist schön und gut, setzt aber auch ausgezeichnete Fotos voraus. Verwackelt, überbelichtet oder unscharf – solche Bilder kann kein Mensch gebrauchen und erfreuen wird man sich daran später wohl auch kaum. Um solche Ausschuss-Exemplare zu vermeiden, sollte man beim Fotografieren im Club oder einer Party einige einfache Tricks anwenden.


Das Problem mit den Lichtverhältnissen

Das womöglich größte Problem beim Fotografieren im Club oder auf einer Party sind die schlechten Lichtverhältnisse. Deshalb sollte man immer versuchen, mit kleiner Blendenzahl zu fotografieren, was allerdings oft geringe Schärfentiefe nach sich zieht – die Partygäste werden zum Teil unscharf abgebildet. Dieses Problem lässt sich relativ leicht mit einem Blitz lösen. Wird ein externer Blitz verwendet – je nach Partyformat reicht die Kamera eines Smartphones manchmal einfach nicht aus – sollte nach Möglichkeit mit Zeitautomatik fotografiert und die Blende manuell auf 5,6 oder gar 8 voreingestellt werden. Dadurch lässt sich schnell bis zu einem Meter mehr Schärfentiefe gewinnen. Je nach Modell der Kamera könnte man zusätzlich den ISO Wert manuell auf 400 oder 800 hochregeln. Hier allerdings unbedingt Testfotos machen, denn nicht alle Kameras schaffen ISO 800 in guter Qualität.


Ein bisschen Nähe kann nicht schaden

Es kann außerdem nicht schaden, auf die Aufstellung der Partygäste zu achten. Hinter den Rücken der anderen verstecken, gilt hier nicht. Je dichter beieinander (also nebeneinander), desto besser. Ist das nicht möglich, kann man die Schärfe auch manuell auf die Person stellen, die mittig steht. So nutzt man den Schärfebereich maximal aus, braucht dabei allerdings besonders viel Fingerspitzengefühl. Noch besser werden die Fotos, wenn man auf Zoom verzichtet und einfach näher an das jeweilige Motiv herangeht. Dadurch wird die Schärfentiefe noch zusätzlich erhöht.



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