Die besten Casino-Filme - Großer Nervenkitzel

Die glitzernde Welt der Casinos hat seit jeher eine besondere Anziehungskraft. So verwundert es kaum, dass auch Filmemacher diese immer wieder für sich entdecken. Das weltweite Publikum bekommt dabei Einblicke in eine Welt, die im Alltag vieler Menschen keinen Platz hat. Wir werfen einen Blick auf besondere Casino-Filme der vergangenen Jahrzehnte, die nachhaltig begeistern konnten.

Foto: Mike Boening

Der Croupier (1998)

Tatsächlich wird Der Croupier von vielen Seiten als ein absolutes Meisterwerk betrachtet. Er verzichtet dabei gänzlich auf eine geschönte Darstellung der Casinowelt, wie sie in anderen Werken immer wieder zu sehen ist. So wurde zum Beispiel nicht das stets warme und sonnige Las Vegas als Kulisse gewählt. Schauplatz ist stattdessen ein einfaches Casino in London, in dem auch Spielautomaten immer noch eine Rolle spielen. Wie auf dieser Seite dargestellt, verlagerte sich das Glücksspiel zuletzt immer mehr in den Online-Bereich. Zur Zeit der Verfilmung war davon noch nichts zu erkennen. Eine Besonderheit des Films liegt ebenfalls im Protagonisten begründet. Denn der Dealer selbst wird zum wichtigsten Akteur des Films, der von einer eher düsteren Spannung geprägt ist.

Casino Royale (2006)

In seinem ersten Auftritt als James Bond betrat auch Daniel Craig direkt die Bühne des Casinos. Ein großes Pokerturnier, welches etwa die Hälfte des Films Casino Royale bestimmt, wird dabei zum Schauplatz aller Aktivitäten. Die Pausen, die regelmäßig am Spieltisch gewährt werden, füllten die Verantwortlichen mit der Fortsetzung der Storyline. Nicht nur für absolute Kenner des Pokerspiels entwickelte sich der Streifen so zu einem spannenden Abenteuer. Dabei wurden die Autoren der Rolle des Geheimagenten in besonderer Weise gerecht. Schon in vergangenen Jahrzehnten wurde immer wieder auf ein besonderes Faible für Glücksspiel hingewiesen. Unvergleichlich ist dabei natürlich das Glück, welches James Bond immer wieder im Spiel hat.

Rounders (1998)

Tatsächlich ist es beim Film Rounders nicht das Casino im eigentlichen Sinn, welches die Essenz des Films bestimmt. Stattdessen ist das Glücksspiel zwar ein wesentlicher Teil der Handlung, findet jedoch in einem eher dunklen Hinterzimmer statt. So werden Pokerrunden mit besonderer Spannung inszeniert, wie dies vorher selten auf der Leinwand zu sehen war. Besonders die Fans des klassischen Pokerspiels fanden aus diesem Grund sehr schnell Gefallen an der realistischen Darstellung. Und natürlich hängt wieder einmal die Existenz der Spieler direkt mit dem Ausgang der Partie zusammen, was am Ende des Films zu einer fast unerträglichen Spannung führt, die Rounders zu einem großen Film seiner Zeit macht.