Bei Hitze ins Büro: Das sorgt für Abkühlung am Arbeitsplatz

Wenn die Temperaturen hochsommerliches Niveau erreichen, sehnen sich viele Büroangestellte nach Abkühlung. Folgende Maßnahmen helfen, damit das Büro trotz Hitze ein angenehmer Ort bleibt. Nicht überall sorgt eine Klimaanlage für angenehme Temperaturen. Doch wie kann man da einen kühlen Kopf bewahren und die Produktivität beibehalten? Das Gesetz schreibt vor, dass der Chef bei 26 Grad Raumtemperatur handeln muss. Langfristig ist eine Klimaanlage eine lohnenswerte Investition, doch auch andere Maßnahmen können für Linderung sorgen, zum Beispiel Sonnenschutzvorrichtungen wie Jalousien und Markisen. Auch richtig zu lüften ist wichtig. Wer das Bürogebäude morgens zuerst betritt, sollte stoßlüften und die noch frische Luft hereinlassen. Tagsüber hingegen sollten die Fenster geschlossen bleiben. Die Firma kann außerdem kühlende Getränke bereitstellen und die Arbeitszeiten lockern, zum Beispiel im Rahmen einer flexiblen Gleitzeitregelung. Wer statt um neun Uhr zwei Stunden früher mit der Arbeit beginnt, profitiert von den kühleren Temperaturen, die morgens herrschen. Auch etwaige Dresscodes sollten Vorgesetzte gegebenenfalls lockern, sodass die Mitarbeiter keinen Hitzeschlag bekommen, nur weil sie ein Sakko tragen müssen. Soweit es die Kleiderordnung zulässt, sollten Angestellte ihre Kleidung an die Temperaturen anpassen. Natürlich sind damit keine Flip-Flops und Strandkleider gemeint, sondern luftige, helle Kleidung aus atmungsaktiven, natürlichen Materialien wie Leinen, Seide und Baumwolle. Frauen machen mit einem hochwertigen Sommerkleid auch im Büro eine gute Figur, wenn das Modell so wie hier luftig geschnitten ist und dennoch nicht zu viel Haut zeigt. Männer, die Anzug tragen, sollten zu hellen, ungefütterten Modellen aus Baumwolle greifen. An Kurzarmhemden scheiden sich die Geister. Wer eines trägt, sollte wenigstens die Krawatte weglassen. Langarmhemden können bei hohen Temperaturen durchaus hochgekrempelt werden. Enganliegende Kleidung, dunkle Farben und Kunstfasern sollte man hingegen meiden, um nicht ins Schwitzen zu kommen. Nicht nur die richtige Kleidung kann vor einem Hitzekollaps schützen, auch genügend Flüssigkeit aufzunehmen ist wichtig, am besten Wasser, Saftschorle oder lauwarmen Tee. In der Mittagspause sollten Hitzegeplagte lieber zu leichter Kost anstatt zu heißen, fettigen und scharf gewürzten Gerichten greifen, die sie noch mehr ins Schwitzen bringen. Einen kurzen, aber angenehm kühlenden Effekt bringen Wassersprays, die man sich dezent ins Gesicht und in den Nacken sprüht.



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