Armbanduhren: Welches Modell passt zu meinem Style?

Die Auswahl an Armbanduhren ist so groß wie nie zuvor: Dank Smartwatches steht man bei der Zusammenstellung des Outfits für die nächste Party nicht mehr nur vor der Entscheidung, ob eher sportlich oder elegant, digital oder analog bzw. neuwertig oder vintage. Jetzt ist noch eine weitere Option hinzugekommen. Unser Ratgeber hilft, bei all der Auswahl nicht den Überblick zu verlieren.

Sportlich vs. elegant

Geht es in den Club oder aufs Volksfest? Dann kann bedenkenlos zu einer sportlichen Uhr oder einem Chronographen gegriffen werden. Auch wenn die Uhr über möglichst viele Zusatzfunktionen verfügen soll, sind sportliche Zeitmesser mit Stoppfunktionen oder drehbaren Lünetten besser geeignet. Anders sieht die Situation aus, wenn der Anlass förmlicher ist oder es einen Dresscode gibt. In diesem Fall ist eine elegante Uhr deutlich passender. Bei solchen Modellen spricht man von "Dresswatches". Dass diese keinesfalls altbacken sein müssen, beweist der Brite Andrew Jennings: Mit seinen feingearbeiteten Dresswatches konnte er schon 150.000 Follower auf Instagram gewinnen.

Digital vs. analog

Ob man eine digitale Anzeige oder eine analoge bevorzugt, ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks. In der Regel wirken digitale Uhren "casual", sodass sie sich meist weniger für förmliche Anlässe eignen. Im Club oder der Bar passen sie aber zu den allermeisten legeren Outfitkombinationen. Wer sich für eine digitale Anzeige entscheidet, kann natürlich auch direkt eine Smartwatch ins Auge fassen, die einen noch höheren Funktionsumfang bietet. Welche Modelle etwas taugen, zeigt chip.de in dieser Übersicht.

Vintage vs. neuwertig

Keine Frage: Vintage ist im Trend. Alte Uhren haben gegenüber ihrer neuen Kontrahenten eine Geschichte zu erzählen. Gerade in Kombination mit Retro-Outfits können sie das Pünktchen auf dem "i" sein. Wer bereit ist mehr Geld auszugeben, kann direkt zu hochwertigen mechanischen Uhren greifen und bekommt in der Regel einen zuverlässigen Begleiter fürs ganze Leben. Wer sich für eine Vintage-Uhr entscheidet, sollte aber unbedingt auf den Zustand der Uhr achten. Ob neuwertige oder Vintage-Uhren, nach beiden Varianten kann man sich auf chrono24.de umsehen.

Mechanisch vs. Quarz

Die letzte Frage ist zugleich eine der Leidenschaft – und des Geldbeutels. Optisch unterscheiden sich mechanische und Quarz-Uhren auf den ersten Blick wenig bis gar nicht. Hier zählt mehr das Innenleben: Während in Quarz-Modellen lediglich eine Batterie die Uhren zum Ticken bringt, laufen in mechanischen Uhren noch echte Uhrwerke, Zahnrädchen greifen ineinander, die Unruh schwingt und regelt die Ganggenauigkeit – dafür muss man sich begeistern und das Geld aufbringen können. Denn so viel alte Handwerkskunst kostet ihren Preis. In der Regel sind mechanische Uhren, ob mit Handaufzug oder Automatikwerk, teurer als ihre batteriebetriebenen kleineren Geschwister. Wer besonders enthusiastisch ist, achtet beim Kauf auf einen durchsichtigen Glasboden oder kauft direkt eine Skeleton-Uhr, die ihre besten Teile zur Schau stellt. Einige Modelle sind trotzdem unter 1.000 Euro zu bekommen.

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