Justice

Am 01.02.2013 ab 20:30




Justice

Justice
Einlass 20:30 Uhr
Beginn 22:00 Uhr
Abendkasse 6,00 €
www.justiceweb.de
Seit sich Justice aus Franken 1989 gegründet haben, sind die Positionen an den Instrumente mitunter sehr fluktuierend. Den Grundstein zur Band legen Ian Finnlay (Drums), Wolfgang Ott (Bass) und Ulli Friedel (Gitarre). Da Wolfgang das mit Bass spielen und singen nicht auf die Reihe bekommt, holen sie sich noch einen Mann für's Micro und zwar Hannes Holzmann, der später unter dem Namen Hannes G. Laber mit J.B.O. ganz gut durchstartet. Ian verlässt die Band bald in Richtung Running Wild, kehrt letztendlich aber nach Südafrika zurück.


Seinen Platz hinter den Kesseln nimmt fortan Rami Ali ein. Hannes konzentriert sich bald eher auf J.B.O., weswegen ein neuer Shouter her muss. Den finden sie in Person von Michael 'Mitch' Schmidt und mit Uli Friedel stößt auch ein zweiter Gitarrist zum Line-Up. In dieser Besetzung fangen sie als Metal-Cover-Band an und erspielen sich nach und nach nicht nur in der regionalen Szene einen ausgezeichneten Ruf.

Dank der spielerischen Klasse der Musiker und der variablen Stimme von Mitch stehen Titel von so unterschiedlichen Bands wie Metallica, Paradise Lost, Sepultura, Type'O'Negative, Dimmu Borgir und einigen anderen auf den Zetteln, wenn die Jungs live aufdrehen. Von einigen der Auftritte gibt es auch anständige Mitschnitte auf CD. Doch irgendwann fängt man ja immer an, eigene Songs zu schreiben, und so verhält es sich auch bei Justice.

2002 wagen sie sich mit "Hammer Of Justice", ihrem ersten, selbstfinanzierten Longplayer an die Öffentlichkeit und legen damit ein massives Thrash-Brett vor. Prompt taucht die Band auch im Line-Up des W:O:A 2002 auf und füllt das Partyzelt bis auf den letzten Platz. Ähnliche Szenen sieht man auf dem Summer Breeze oder dem von der Band mitorganisierten Earthshaker Festival, und auch auf der Tour mit Edguy präsentieren sich Justice als vorzügliche Liveband.

2004 gibt es mit "The Descendant" einen weiteren Beweis, dass sich die fünf auch als Songwriter nicht verstecken müssen. Mit zehn Eigenkompositionen kommen die Nürnberger Mitte Juli ums Eck und machen deutlich, dass Thrash Metal mit deutlichem 80er-Einfluss nicht nur bei Exodus gut aufgehoben sind. Im Sommer 2005 steigt Uli aus, weil er sich mit Mitch und Rami nicht über die künftige Ausrichtung der Band einig ist. Seinen Platz übernimmt fortan Jörg Warthmann.